Blog Dein Wissen! Woche #03: Schlafrituale

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Thema der Woche #03 „Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und NONOMO:

Welche Rituale begleiten Eure Babys im 1. Lebensjahr vor und während des Zubettgehens und wie wirken diese sich aus?

Von Anfang an – also noch in der Schwangerschaft – wollte ich, dass wir ein Ritual haben. Damit die Prinzessin sich darauf einstellen kann das es jetzt ins Bettchen geht und geschlafen werden soll. Kurz nachdem wir aus dem Krankenhaus Zuhause waren, ging sie um 18 Uhr ins Bett. In der ersten Zeit legte ich mich zusammen mit ihr hin. Zunächst habe ich die Prinzessin gewickelt, ihr dann den Schlafanzug angezogen und sie dann bei gedämmtem Licht und mit möglichst geringem Geräuschpegel gestillt. Dabei hab ich mit ihr gekuschelt, ihr etwas vorgesungen oder -gesummt und habe einfach „mein Baby“ genossen. Man merkte aber auch ihr gleich an, dass sie ruhiger wurde und die Äuglein zu fielen. Nach dem Stillen bekam sie ihren Schlafsack um und ich legte mich mit ihr hin. Vielmehr legte ich sie mir auf den Bauch. Bis Mitternacht hielt die Stillmahlzeit vor, dann wickelte ich die Prinzessin, stillte sie kuschelnd und wir schliefen bis zum nächsten Morgen durch.
Als sie etwa 3 Monate alt wurde kam nach der Flasche noch das Putzen ihres Zähnchens dazu.
Irgendwann zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat führte ich dann zusätzlich noch das Lesen ein.
Allgemein las ich ihr gerne vor und fand (und finde) es unheimlich wichtig, dass Kinder viel mit diesem Medium in Berührung kommen. Damals las ich ihr immer aus einem ganz bestimmten Buch vor, immer die selbe Geschichte, immer das selbe Ritual.
Die Prinzessin brauchte es damals und dieses Ritual hat sich im Laufe der Jahre auch nur minimal verändert. Heute macht sie das Meiste zwar selbstständig, doch das abendliche Lesen zum Beispiel ist weiterhin geblieben. Nur dass sie die Bücher nun selbst aussucht.

Unser heutiges Ritual sieht so aus:
Nach dem Abendessen putzt sie sich die Zähne und geht in ihr Zimmer um sich umzuziehen. Beim herunterkommen bringt sie gleich ihre Wäsche mit und räumt sie in den Wäschekorb. Die Wasserflasche füllt sie sich noch auf und dann wird sich auf die Couch gekuschelt.
Die Prinzessin sucht sich ein Buch aus und dann wird gelesen. Entweder liest die Prinzessin selbst, der Liebste oder eben ich. Da kommt es immer drauf an, wer wie müde ist.
Im Anschluss wird weitergekuschelt und noch ein wenig über den Tag geredet. Wenn noch etwas besonderes war, erzählt sie es uns meist nach dem Lesen, wenn sie es nicht schon beim Abendessen oder direkt nach der Schule gemacht hat.
Danach gehen wir nach oben in ihr Zimmer, sie kuschelt sich in ihr Bett, der Liebste und ich knuddeln sie noch und Küsschen werden verteilt, wir sagen ihr das wir sie lieb haben, sie sagt es uns auch, einer von uns macht ihr die gewählte CD zum Einschlafen an und der andere löscht das Licht und dann wird geschlafen. In der Regel klappt das Problemlos, nur sehr selten kommt sie noch einmal runter.

Von | 2012-05-23T18:19:54+00:00 Mittwoch, 23. Mai 2012|Kategorien: Blogkram|Tags: , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

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