Der Alltag hat uns im Griff!

\Der Alltag hat uns im Griff!

Der Alltag hat uns im Griff!

Oder: Wie es bei uns so aussieht.

Eigentlich ist ja alles wie immer. Die Prinzessin in der Schule. Der Liebste im Labor. Und ich ebenfalls in der Schule. Doch in den letzten Wochen und Monaten häuft sich so vieles auf einmal, sodass wir eigentlich ständig am Rotieren sind. Irgendwas ist schließlich immer.

die Sommerferien: Dafür haben wir uns viel vorgenommen. Die Prinzessin wollte mehr flöten. Der Liebste wollte viel im Garten schaffen. Ich wollte viel für die Schule tun und häufiger ins Fitnessstudio. Tatsächlich aber war die Prinzessin nur für ein paar Tage beim Papa, sodass ich die meiste Zeit des Sommers damit beschäftigt gewesen bin sie zu bespaßen. Denn das Wetter ließ zu wünschen übrig. Für Sport war somit auch nicht sonderlich viel Zeit übrig. Auf dem Spielplatz waren wir kein einziges Mal. Für die Schule hab ich nichts getan. Und der Garten hat nur wenig Veränderung erlebt. Nur im Wald, da waren wir anfangs ein paar Mal. Immerhin etwas.
die Prinzessin in der 3. Klasse: Einiges hat sich getan. Viel Stoff, der auch anspruchsvoll ist, muss erlernt werden. Viele und auch schwierige(re) Hausaufgaben müssen erledigt werden.
Das kleine 1×1. Die Grammatik. Die Rechtschreibung. Das Schwimmen. Die Bundesjugendspiele. Viele Sachen, die neu sind oder ausgebaut werden müssen. Zu üben ist aktuell zeitlich kaum machbar. Ungeübt hat die Prinzessin die erste Klassenarbeit zwar ganz passabel gemeistert, aber da geht mehr und das muss erarbeitet werden.
Im Moment ist sie lange in der Schule, hat aber auch Spaß daran. Alleine in die Schule/nach Hause gehen darf sie noch nicht, allerdings soll das ab dem nächsten Halbjahr dann langsam starten. Unter anderem weil mein Stundenplan dann nochmal einige Stunden mehr umfassen wird.
das Abi – 2. Semester: Der Stundenplan ist von zumeist gemütlichen 6 und oftmals luxuriösen 4 Schulstunden auf zumeist 8 angestiegen. Im Klartext bedeutet dies, dass ich nachmittags keine Zeit habe „mal eben“ die Hausaufgaben oder den Haushalt zu machen, bevor ich die Prinzessin abhole. Stattdessen rase ich von der einen Schule zur anderen, um das Kind pünktlich abzuholen. Kontrolliere Hausaufgaben, bereite das Abendessen, bringe die Prinzessin ins Bett und mache dann erst etwas für die Schule. Falls ich was mache. Denn oft bin ich dann einfach zu erledigt.
Im Endeffekt ist in den ersten Wochen viel Haushalt liegen geblieben und musste am Wochenende nachgeholt werden.
Hochzeit & Junggesellinnenabschied: In Kürze heiratet der Onkel des Liebsten und wir sind eingeladen. Die standesamtliche Trauung war bereits letztes Jahr, jetzt geht es um die kirchliche. Wir haben uns in den letzten Wochen ausgiebig mit dem Shoppen von Abendkleidern, Anzügen, Schuhen, Krawatten, Schmuck, Boleros und anderen kleinen Dingen beschäftigt. Wir waren in Köln, haben Online bestellt, haben in Siegen die Läden unsicher gemacht und versucht alles zu erstehen, was wir benötigen. Aktuell warte ich noch auf die Lieferung von Schuhen für die Prinzessin und muss dann noch einmal zu H&M, um eine Strumpfhose zu erstehen, dann dürfte alles stehen.
Auf dem Junggesellinnenabschied der Braut war ich auch vor etwa 3 Wochen. Wir waren in Köln und haben so richtig Party gemacht – absolut genial war’s!
die Prinzessin & Miss BamBam: Die beiden Mädels waren schon immer ein Thema für sich. Mal sind sie ein Herz und eine Seele und dann wieder können sie sich die Augen auskratzen. Für Erwachsene ist es dann anstrengend und nervenaufreibend. Aber dann auch wieder sehr schön, wenn sie gemeinsam spielen. Auffallend ist, dass sie offensichtlich hier und da Pausen von einander brauchen. Spielen sie täglich miteinander, dann ist die Mischung meist explosiv. Sind da auch mal ein paar Tage zwischen, geht es dann wieder deutlich besser.
Sie werden es wohl beide noch lernen müssen.
der Liebste und ich: Höhen und Tiefen, wie sie jeder kennt, erleben auch wir. Doch zumeist ist alles „Friede, Freude, Eierkuchen“. Ich war noch nie so glücklich, wie ich es mit ihm bin. 
…und sonst so?: Da ist ganz viel. Die neue Heizung mit den Solarpanels, die von den Handwerkern innerhalb einer Woche eingebaut wurde. Der Garten, der enturwaldet ist und immer weiter Form annimmt. Die Pläne für Silvester. Der Ausflug in einen Wild- und Freizeitpark. Die Vorstellung einen Hund zu adoptieren. Die Überlegung ob und wohin es nächstes Jahr in den Urlaub geht. Die auskurierten Allergien der Prinzessin. Der Besuch bei den ♥-Freunden.

Kurzum: Es ist oft stressig bei uns und immer ist irgendetwas los. Doch das Leben ist schön. Was will man mehr???

Von | 2012-09-19T18:30:20+00:00 Mittwoch, 19. September 2012|Kategorien: Familienalltag|Tags: , , , , |1 Kommentar

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein Kommentar

  1. Chantal 20. September 2012 um 15:55 Uhr - Antworten

    Na das hört sich alles sehr aufregend an bei Euch und ich wünsche Euch eine schöne Zeit!!!

Hinterlassen Sie einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: