…und dann war sie weg, die Geldbörse!

\…und dann war sie weg, die Geldbörse!

…und dann war sie weg, die Geldbörse!

Eine Horrorvorstellung für die Meisten: man glaubt zu wissen wo es ist, stellt dann aber fest, dass es abhanden gekommen sein muss. Irgendwann. Das Portemonnaie.
Diese Erfahrung musste ich letzte Woche machen. Freitag wollte ich einkaufen und schaute morgens nach meiner Geldbörse. Im Rucksack. Im Auto. An allen „üblichen“ Orten. Doch nichts. Keine Spur davon.
Nun versuchte ich zu resümieren, wo ich es zuletzt gesehen habe. Donnerstag nutze ich es gar nicht. Mittwoch früh packte ich es noch ein, da ich in den Drogeriemarkt musste. Und danach? Keine Ahnung. War ich noch Lebensmittel einkaufen? Hab ich es sonst irgendwo ausgepackt? Keine Ahnung.
Ich rief im Fundbüro an, durchsuchte alle Klassenräume, in denen ich war, fragte beim Hausmeister und im Sekretariat, war im Drogeriemarkt und in den drei Lebensmittelläden, die ich meist aufsuche. Nichts. Auch Zuhause durchsuchte ich noch einmal alles. Aber keine Chance. Die Geldbörse war nicht aufzufinden.

Ich wollte noch ein paar Tage abwarten, derweil bei zwei weiteren Fundbüros der Gegend anrufen und dann… tja, alles neu beantragen. Alle Karten und Dokumente wären mal eben knappe 200,-€. Puuuh.

Heute, in der Pause, klingelte mein Handy. Bankmitarbeiter. Bei mir schrillten alle Alarmglocken, ich fürchtete jemand habe meine EC-Karte genutzt.
Aber nein. Der Bankmitarbeiter wollte wissen, ob ich meine Geldbörse verloren hätte. Er habe eine Mitarbeiterin des Drogeriemarktes in der Leitung und würde mich verbinden. Sollte ich die Karte noch sperren lassen wollen, solle ich mich melden.

Das folgende Telefonat war sehr erleichternd. Ich holte die Geldbörse ab und bin wirklich froh, dass das so glimpflich verlaufen ist.

Was lerne ich nun daraus?
Ab jetzt lege ich mir eine Handtasche ins Auto. Denn bei Einkäufen, die ich nach der Schule erledige, trage ich die Geldbörse in der Hand, da ein Rucksack unpraktisch ist. Und so geschah es auch. Die Einkäufe nahm ich zwar mit, vergaß in der Eile aber die Geldbörse.
Generell hab ich in letzter Zeit wohl einen etwas schusseligen Lebensabschnitt: iPhone auf dem WC liegen lassen (ward im Sekretariat abgegeben), Handschuhe verloren (auf dem Hof, Herr Schwiegerdrache fand sie), bezahlte Ware im Drogeriemarkt liegen lassen (Pech) und diverser anderer Kram.
Aber die Geldbörse? Das war nun ein Höhepunkt und wirklich zu viel des Guten!

Von | 2013-03-05T23:50:21+00:00 Dienstag, 5. März 2013|Kategorien: Familienalltag, IchIchIch|Tags: |4 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

4 Kommentare

  1. Julia 6. März 2013 um 19:28 Uhr - Antworten

    Ich wollte dir noch eine Rückmeldung wegen deinem Kommentar bei mir bzgl. Reis und Flaschen säubern geben. Leider weiß ich das nicht so genau, ob es auch bei Tee/Kaffe hilft. Aber ich denke, probiere es einfach mal. Hat ja auch irgendwie scheuernde Wirkung. Berichtest du dann. Danke.

    Schön, dass dein Geldbeutel wieder da ist. Horror so was

  2. Daniel 12. März 2013 um 10:06 Uhr - Antworten

    Diese Erfahrung ist mir bisher zum Glück erspart geblieben. Das muss wirklich keine schöne Erfahrung sein… Schätze mal die ist ganz schön das Herz in die Hose gerutscht :-). Aber am Ende ist doch alles gut geworden. Das Gefühl der Erleichterung war dann wohl ziemlich überwältigend, oder ;-)?

    Liebe Grüße
    Daniel

  3. Chantal 13. März 2013 um 12:12 Uhr - Antworten

    Diese Erfahrung hatte ich auch schon 2x. Einmal lag der geldbeutel tage später vor meiner Haustür, Geld war weg, aber alle Karten etc noch da und beim zweiten Mal lag er vor meinem Auto, genauso, Geld weg, Karten etc da.
    Zum Glück ist Deiner auch wieder aufgetaucht!

  4. […] der anfangs schnell wieder schmolz, eine Neugestaltung des Kinderzimmers, sowie weiße Ostern. Ich verlor meine Geldbörse und bekam sie zurück, bastelte mit der Großen und fluchte über die […]

Hinterlassen Sie einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: