Allein, allein.

\Allein, allein.

Allein, allein.

Alleinerziehend zu sein ist für mich ja nun nichts ungewöhnliches, war ich doch die meiste Zeit mit der Prinzessin alleine. Auch jetzt bin ich im Alltag größtenteils alleine für alles verantwortlich, da der Liebste sehr unfamiliäre Fahrt- und Arbeitszeiten hat. So bin ich unter der Woche für die Prinzessin, den Haushalt, Einkäufe, Termine und alles, was sonst noch so anfällt, zuständig.
Doch wenn der Liebste dann mal für längere Zeit weg ist, fühlt es sich sehr komisch an. Zwar fällt es unter der Woche tagsüber kaum auf, doch spätestens gegen 18.30 Uhr – zu seiner normalen Ankunftszeit – ertappe ich mich dabei, wie ich ständig auf die Uhr sehe und jedes Mal, wenn es mir dann wieder einfällt, ganz enttäuscht bin.
Es ist nun gute 1,5 Jahre her, dass der Liebste für länger weg war. Damals war es ein voller Monat und es fiel mir doch ganz schön schwer. Später – während unseres großen Umzugs – verbrachte er immer wieder die Woche im Sauerland, während ich in Bonn nicht weg konnte. 5 Tage lagen dazwischen. Er renovierte, ich packte Sachen und brachte sie am Wochenende dann mit. Monatelang ging das so…

Tasche packen

Und nun?! Seit Sonntag Nacht ist der Liebste auf einer Forschungsreise. Ich brachte ihn nach Bonn, von wo aus die Fahrt nach Cuxhaven und dann auf die Insel ging. Ein Tag ist nun geschafft, 11 weitere folgen.
Die Prinzessin wie auch ich vermissen ihn. Gestern Abend fand sie es so leer am Frühstückstisch. Heute morgen so ruhig. Und auch beim abendlichen Vorlesen fehlt er uns einfach.

Doch es nützt ja nichts. Diese Reise ist für ihn eine wahnsinnige Chance, eine tolle Erfahrung und ich gönne sie ihm, trotz allem Vermissen, wirklich von Herzen.
Ich für mich stecke derweil den Kopf nicht in den Sand. Ein paar Pläne habe ich nämlich gemacht, damit die Zeit schneller vorübergeht.

Ich möchte…

  • ein paar Kleinigkeiten nähen,
  • mindestens einmal Baden gehen,
  • ganz viel lesen,
  • mit der Prinzessin die Mai- sowie die Juni-Tollabox verbasteln,
  • einige geplante Themen verbloggen,
  • mal wieder im Wald spazieren gehen,
  • das analoge Fotobuch der Prinzessin weiter füllen,
  • einige Blogs durchstöbern,
  • mit der Prinzessin etwas unternehmen,
  • am 2. Fotobuch weiterscrappen,
  • und vieles, vieles mehr.

Bett - allein

Besonders abends wenn hier Ruhe einkehrt, merke ich dass er fehlt. Doch meine Liste ist ja lang, da lässt sich viel Ablenkung finden. Und ganz bald ist sie dann auch wieder vorbei, die Zeit der Trennung…

Von | 2013-06-25T20:21:44+00:00 Dienstag, 25. Juni 2013|Kategorien: Familienalltag, IchIchIch|Tags: , |3 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

3 Kommentare

  1. […] die erste Werkwoche ohne den Liebsten herumgebracht und mich sehr auf den […]

  2. gabsARTig 29. Juni 2013 um 23:58 Uhr - Antworten

    oh die Zeit vergeht sicher ganz schnell bei dieser ToDo-Liste!
    Schönes Wochenende
    Gabs

  3. Alltagsheldin 30. Juni 2013 um 22:38 Uhr - Antworten

    Ja das stimmt, bislang ist über die Hälfte rum und nur die ersten Tage waren schwierig, jetzt geht es – ständig ist was los 🙂
    🙂

Hinterlassen Sie einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: