Semester 3 – ein Resümee

\Semester 3 – ein Resümee

Semester 3 – ein Resümee

Seit 1,5 Jahren bin ich nun Schülerin, auf dem Weg zum (Fach-)Abi. War das 2. Semester schon schwieriger, so hat das 3. noch um einiges zugelegt – na klar. Die Leistungskurse haben einen deutlich größeren Workload als ich es mir hätte vorstellen können. Biologie ganz besonders. Dennoch bin ich mit meiner Wahl recht zufrieden. Auch wenn mir der LK Geschichte nach wie vor fehlt…

Deutsch Leistungskurs 7 Punkte
Eine 3- also. Meine Klausuren waren 3 und 4+, mündlich habe ich allerdings quasi nichts getan. Das ärgert mich um so mehr, da es im letzten Semester deutlich besser war. Und jetzt, wenn es wichtig wird, lasse ich es schleifen. Grummel. Hier muss und werde ich nach den Ferien in jedem Fall mehr Gas geben.
Biologie Leistungskurs 10 Punkte
Die zweite Klausur fiel mit 12 Punkten ganz wunderbar aus, die erste hingegen habe ich mit nur 4 Punkten absolut in den Sand gesetzt. Dabei war der Plan andersherum. Das 1. Thema befasste sich mit der Vererbungslehre und der Stammbaumanalyse, beides Dinge, die ich im Schlaf beherrsche. In der Klausur dann der Blackout. Die 2. Klausur hatte Genetik zum Thema. Kann ich schon, aber nicht gut genug – dachte ich. Nun, dann halt andersherum. Auch wenn es mir lieber gewesen wäre, ich hätte schon in der 1. die Note eingesackt, die ich drauf hab.
Mathe 5 Punkte
Ohne Defizit bestanden. Juhu. Gut ist anders, na klar. Aber irgendwie… Die eine Klausur, die wir geschrieben haben, habe ich in den Sand gesetzt, wie sollte es auch anders sein. 3 Punkte ist schon sehr schlecht. Dabei hab ich eine Menge dafür getan, gelernt und überhaupt. In der Klausur hatte ich außerdem das Gefühl ganz vernünftige Sachen errechnet und hingeschrieben zu haben – so kann man sich täuschen.
Englisch 11 Punkte
Hier ärgere ich mich ein wenig. Eine glatte 2 fand ich nicht sonderlich fair. Meine Klausur war eine 2+, mündlich stehe ich 2-. Außerdem war ich grundsätzlich anwesend. Andere in meinem Kurs waren nie da, haben die Klausur schlechter geschrieben und ebenfalls 11 Punkte bekommen. Finde ich persönlich blöd und überlege mir dann ehrlich gesagt, inwiefern ich wirklich täglich hingehen muss, wenn es offensichtlich gar nicht nötig ist…
Erdkunde 12 Punkte
Mein Surprise-Fach schlechthin. Habe ich noch nach dem Ende des 2. Semesters gedacht, das sei nicht mein Fach, so hat sich das doch grundlegend geändert. Der Grundkurs in Erdkunde besteht aus 5 Leuten. Mündlich schlecht zu sein ist nahezu unmöglich. Meine Klausur schrieb ich (als Klassenbeste – YEAH!) mit 10 Punkten, bei einem Referat holte ich (!!!) tatsächlich nochmal 12 Punkte und bestätigte damit meine vorher gesammelten. Aktuell macht Erdkunde absolut Spaß und es fällt mir recht leicht – nicht zuletzt wegen der tollen Lehrerin!
Geschichte 8 Punkte
Mein Heul-Fach schlechthin. Nachdem ich in den ersten beiden Semestern locker eine 2 bekommen habe, bleibt nun eine 3. Geschichte macht mir momentan absolut und so gar keinen Spaß. Die Kursgröße ist nahezu die Semestergröße und bewegt sich irgendwo um Mitte zwanzig herum. Mündlich teilzunehmen fällt mir unheimlich schwer, schriftlich war ich Zweitbeste. Ersteres muss ich im neuen Semester wirklich angehen, um mindestens auf meine 11 Punkte zu kommen.
Französisch 5 Punkte
Ebenfalls ein Abstieg, der mir allerdings schon irgendwie klar war. Die vorhergehenden 3er waren doch recht… unpassend. Besonders wenn man bedenkt, was ich kann, oder auch nicht kann. Die Klausur habe ich versemmelt, mündlich kann ich mich bei einer Kursstärke von 6 Leuten kaum drücken, die 5 Punkte sind dennoch so ein Gnadending. Diese Sprache macht mich wirklich fertig. Ich kann so viel, lange und intensiv lernen wie ich möchte, in meinen Kopf kommt einfach nichts. Schreibweise, Aussprache und Besonderheiten machen mich einfach irre. Hier ist meine Devise: Durchhalten, möglichst ohne Defizit.
Soziologie 7 Punkte
Ein – um genau zu sein das einzige – rein mündliches Fach. Eigentlich ein sogenanntes Laberfach, in dem man sich ganz locker eine gute Note holt. Bei uns absolut Lehrerabhängig. Beginnen die Punkte beim Parallelkurs bei 14 und enden bei 7, so sind bei uns 9 Punkte das Höchste und es wurden sogar Defizite in Sozi verteilt. Tja nun, ohne Worte…
Religion 9 Punkte
Ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich diese 9 Punkte verdient habe. In der Klausur hatte ich zwar 10 Punkte, weiß aber bis heute nicht wie ich die bekommen konnte. Mündlich bekam ich dann wohl nochmal 8 Punkte, die ich aber definitiv nicht verdient habe. Denn hier male, lese oder schlafe ich mittlerweile. Dieser streng biblische Unterricht mit dem Unvermögen andere Meinungen oder auch ein einfaches Nicht-Glauben zuzulassen, sind nicht meine Welt.

Stundenplan Semester 3 - Woche 1

Stundenplan Semester 3 - Woche 2

Fazit zum 3. Semester:
Wie bereits erwartet wurde deutlich mehr abverlangt. Kein Vergleich mehr zu den beiden vorangegangenen Semestern. Den LK in Deutsch empfinde ich an sich als nicht so schlimm, müsste hier aber mehr kreatives Denken entwickeln – also viele viele Szenenanalysen lesen und verfassen. Der LK in Bio ist wie erwartet heftig und mit viel Lernen und Nacharbeiten verbunden. Insgesamt macht er aber auch mit am Meisten Spaß!
Grundsätzlich werde ich im 4. Semester noch mehr tun, lernen und nacharbeiten müssen. Evtl. möchte ich nur das Fachabi machen und dann gehen, aber das nur mit einem relativ guten Schnitt.
Unsere Klassenstärke schwankt wieder massiv. Die beiden 2. Semester zusammengelegt ergaben das neue 3. Semester – insgesamt waren wir 28 Leute und damit das kleinste Semester an der Schule. Wie viele weiterkommen, gehen, sitzen bleiben oder bereits gegangen (worden) sind, weiß ich nun gar nicht mehr.
Meinen Stundenplan fand ich in diesem Semester total klasse. Viermal in zwei Wochen erst zur 3. Stunde bedeutet für die Prinzessin einen Ausfall der morgendlichen Betreuung – Luxus pur. Außerdem keinerlei 10-Stunden-Tage oder mehr. Ich bin gespannt und hoffe, dass auch im nächsten Semester spätestens um 15.30 Uhr Feierabend ist…

Jetzt aber stehen 6,5 Wochen Sommerferien an. Sommer, Sonne, Zeit genießen – ich freu‘ mich drauf!

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Von | 2013-07-22T09:39:58+00:00 Montag, 22. Juli 2013|Kategorien: IchIchIch|Tags: , , |3 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

3 Kommentare

  1. Kati 22. Juli 2013 um 10:52 Uhr - Antworten

    Ein interessantes und ehrliches Resümee! Man kann auch nicht überall seine Stärken haben. Ich denke, wenn ich das alles jetzt nochmal lernen müßte, würde es bestimmt schlimmer aussehen (vielleicht bis auf Französisch *grins*). Die Sprache ist wirklich nicht jedermanns Sache 😉 Geniess jetzt mal die Ferien und starte voll durch im 4. Semester! Und – der gescrappte Stundenplan sieht klasse aus <3 LG, Kati

  2. Frl. Null.Zwo 24. Juli 2013 um 06:58 Uhr - Antworten

    Meine Liebe Alltagsheldin,

    dafür dass Du nicht „nur“ Schülerin, sondern auch Mama einer wunderbaren Tochter, Hauselfe und auch sportlich bist, solltest Du Dich dieses Zeugnis als Ansporn sehen, aber Dich nicht allzusehr über die nicht ganz so guten Noten ärgern. Du machst das ganz, ganz toll!!!

    Ganz viel Spaß in den Ferien!!! 🙂

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