Weihnachten – es ist vorbei

\Weihnachten – es ist vorbei

Weihnachten – es ist vorbei

Das Weihnachtsfest ist vorbei und damit dachte ich mir, ich lasse das Fest mal Revue passieren.
Schön war es, auch wenn nicht ganz ruhig, nicht immer besinnlich und … anders. Anders als im letzten, aber auch als im vorletzten Jahr.

Der Liebste und ich, wir halfen Frau Schwiegermonster ein wenig bei den Kochvorbereitungen und übernahmen die Ente und ein wenig Gemüse. Die Prinzessin und Miss BamBam spielten um die Mittagszeit einträchtig zusammen, nach einem Zoff kam die Große dann aber doch rüber. Es gab ein ernstes Gespräch, wütendes Getrampel und Tränen – nicht so schön, gerade an diesem Tag.
Später ging Herr Schwiegerdrache mit den beiden Mädchen zum Gottesdienst. Miss BamBam sang im Chor und sie schauten sich das Krippenspiel an. Als alle wieder Zuhause waren, ging es langsam an das große Mahl.

Heiligabend 2013 - das Menü

Frau Schwiegermonster zauberte ein üppiges und absolut leckeres Buffet. Beide Kinder waren sehr aufgedreht, schafften es aber sich soweit zu beruhigen, als dass sie essen konnten.
Nachdem sie noch ein Momentchen zum spielen hoch gingen, trugen sie ein schnelles Weihnachtslied vor und dann ging es an die Bescherung. Diese war ganz friedlich, ruhig und angenehm.
Es gab tolle Geschenke, welche sich aber auch in Grenzen hielten – finde ich gut, denn in den beiden letzten Jahren artete das ein wenig aus.

Heiligabend 2013 - der Weihnachtsbaum mit den Geschenken

Nach der Bescherung verzogen sich die Mädchen und spielten wunderbar zusammen. Es hätte so schön sein können. Doch dann – ich weiß nicht genau, wie das passieren konnte – kam die Große, den Tränen nahe, um sich zu beschweren. Mit der Einträchtigkeit klappte es nicht mehr ganz so gut. Beim Versuch die Situation zu entschärfen explodierte Miss BamBam, schrie, tobte und wurde auf ihr Zimmer verwiesen. Für den Rest des abends. Wenige Zeit später gingen der Liebste, die Große und ich dann auch rüber, denn die Stimmung war hinüber.
Wir bauten mit der Prinzessin noch das ein oder andere Plastikbausteinchen aufeinander, bis sie dann ins Bett ging.
Zusammen mit dem Liebsten zerbrach ich mir den Kopf, was da so schief gelaufen ist, wieso die Mädchen sich wieder einmal so dolle in die Haare bekommen haben. Es ist immer und immer wieder das selbe: Sie wollen miteinander spielen, schaffen es auch für ein Weilchen, doch dann gibt es eine Explosion. Immer. Nur das explodierte Kind wechselt von einem zum anderen Mal.
Es liegt nicht an einem der Kinder, beide haben so ihre Eigenarten. Und gemeinsam scheint es auf Dauer einfach nicht zu funktionieren, denn beide haben diese Probleme mit anderen Kindern nicht.

Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag führten wir sie jedenfalls nicht wieder zusammen. Wir verbrachten den 1. Feiertag spielend, bauend und kochend zusammen – den ganzen Tag lang. Es war wunderbar ruhig und entspannt. Am 2. Feiertag brunchten wir lange, danach kam Freund 1.0 und holte die Große ab. Erst an Neujahr sehen wir sie dann wieder, telefonieren aber täglich miteinander.

Von | 2013-12-28T17:44:29+00:00 Samstag, 28. Dezember 2013|Kategorien: Familienalltag, Foto Tagebuch|Tags: , , , , , , |1 Kommentar

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein Kommentar

  1. Pamela 30. Dezember 2013 um 21:14 Uhr - Antworten

    Hier ist es ähnlich: Wenn das Töchterchen mit bestimmten Kindern zusammen ist, dann kann man fast Wetten abschließen, wie lange es dauert, bis es knallt.
    Besonders häufig knallt es zwischen meinem Töchterchen und der Tochter meines besten Freundes. Sie sind zwei Jahre auseinander und jede für sich ist eine echte Diva.
    Sie können toll zusammen spielen, habe schöne Ideen und verstehen sich meist wirklich gut. Irgendwann jedoch kommt der Zeitpunkt an dem deutlich wird, dass zwei Diven einfach eine Diva zu viel ist 😉

    Ihr scheint dennoch ein schönes Fest gehabt zu haben – das freut mich.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: