Tagebuchbloggen 2/2014

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Tagebuchbloggen 2/2014

An diesem heutigen Mittwoch klingelte der Wecker, wie immer, um 5.30 Uhr. Ich maß meine Temperatur und drehte mich noch einmal um. Da die meisten Dinge für das Frühstück bereits am Abend zuvor vorbereitet waren, konnten wir es etwas ruhiger angehen. Zwanzig Minuten später ging es weiter. Die Reste des Tisches decken, duschen, Kind an den Tisch bitten.
Da ich vor über 3 Wochen zur letzten Blutabnahme war, wollte musste ich wieder hin, sodass ich nüchtern blieb. Während die Tochter und der Liebste also frühstückten, schrieb ich mit der Unterstützung der beiden den Einkaufszettel für heute Nachmittag und packte die Brotdose für das Kind. Gegen 7.15 Uhr verließ der Liebste das Haus und die Große begab sich ins Bad, bereitete danach noch das frische Futter für die Kaninchen vor und spielte ein wenig oben. Ich fuhr sie dann zeitig zur Schule und wir diskutierten erst einmal aus, ob von Lehrern/Erziehern ausgeteilte Zettel auch erst morgens um 7.45 Uhr, vor dem Auto, an die Eltern übergeben werden können und eine Unterschrift verlangt werden kann. Nein, kann es nicht. Pfft!
Ich fuhr dann also zum Hausarzt, der ebenfalls im Dorf zu finden ist. Leider war es dort jedoch recht dunkel und ein Zettel an der Tür verriet mir, dass heute Wartungsarbeiten anstünden, weshalb die Praxis geschlossen bliebe. Gnarf! Im Auto nahm ich also noch schnell mein Thyroxin und fuhr nach Hause. Rucksack packen, Wäsche machen, E-Mails lesen, Überweisungen fertig machen. Nach der üblichen halben Stunde Wartezeit konnte ich schnell zwei Kaffee runterspülen und eine Kleinigkeit frühstücken, bevor ich selbst zur Schule los musste. Allerdings nicht, bevor ich noch einmal im Keller war. Die Wäsche muss ja auch in den Trockner. Und das muss bei unserer Waschmaschine momentan zügig gehen, denn sie hat sich angewöhnt, das Wasser nach einer gewissen Zeit wieder in die Trommel zu pumpen. Blödes Ding!
Zur Schule musste ich dann ein wenig hetzen, kam aber dennoch gut pünktlich zum Biologie-Unterricht, welcher momentan mit nur 6 Leuten einen vollständigen Leistungskurs bildet. Gnihihihihihi. Im Anschluss Erdkunde, mit 5 Leuten. Ebenfalls vollständig. Saugenial!
Zwar hatte der Liebste bereits um 10 Uhr Schluss, doch er kam – wie meistens – noch einmal an die Uni, wo wir uns dann zum Mittagessen trafen. Danach fand noch mein Deutsch-Leistungskurs statt, welcher um kurz nach 15 Uhr ein Ende fand.
Da der Liebste schon Zuhause war, musste ich nicht groß hetzen und konnte mir mit der Heimfahrt ein wenig Zeit lassen und Einkäufe erledigen. Zuhause angekommen fand ich den Liebsten am Uni-Kram und die große Tochter vor dem Fernseher. Manchmal nimmt sie sich ihre Medien-Stunde direkt nach den Hausaufgaben. Ich verräumte die Einkäufe, brachte die Küche gleich ganz auf Vordermann, sah die Post durch und sortierte Wäsche. Das Übliche eben.
Zwischenzeitlich verschwand der Liebste in den Keller und die Große las noch in einem Buch. Als der Mann wieder da war, brachte er erneut Post mit, die wohl im Briefkasten der Schwiegerfamilie gelandet ist. Die Knochenmarkspender-Zentrale übersandte uns unsere Registrierungsnummern. Nun sind wir also offiziell dabei!
Gegen 18 Uhr gab es, am zuvor gemeinsam gedeckten Tisch, Abendessen. Direkt im Anschluss machte sich die Tochter bettfertig und malte noch ein wenig, ich deckte den Tisch für das Frühstück und wir trafen uns noch im Wohnzimmer zum quatschen, kuscheln und Abend-ausklingen-lassen. Um 20 Uhr ist Bettzeit für die große Tochter, welche, um noch ausreichend Zeit zum Vorlesen zu haben, zeitig eingeläutet wurde. Bald sind wir durch mit MOMO und schauen dann mal, welches der noch ungelesenen Bücher als nächstes an der Reihe sein wird.

Und jetzt noch? Nicht viel. Füße hochlegen und früh ins Bett. Auch der morgige Tag wird in etwa genauso ablaufen, nur beginnt mein Schultag schon um 8 Uhr, sodass es morgens auch deutlich stressiger zugeht.

Mehr davon? Bei Frau Brüllen!

Von | 2014-02-05T20:08:05+00:00 Mittwoch, 5. Februar 2014|Kategorien: Blogkram, IchIchIch|Tags: , , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

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