Tagebuchbloggen 3/2014

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Tagebuchbloggen 3/2014

Wieder war der 5. des Monats ein Mittwoch – Zufälle gibt’s. Kchkchkch. Allerdings hatte ich gestern keine Lust und Energie mehr, diesen Artikel zu schreiben…

Den Wecker, der um 5.30 Uhr klingelte, überhörte ich an diesem Morgen einfach mal. Kam wohl davon, dass ich erst irgendwann zwischen 2 und 3 Uhr eingeschlafen sein muss, da mir eiskalt war. Hmpf. Also erst um 6 Uhr aufgestanden, zuvor noch schnell die Temperatur gemessen und mein Thyroxin genommen.
Die große Tochter mümmelte bereits im Wohnzimmer unter einer Kuscheldecke vor sich hin, ich bereitete Obst-Joghurt Müsli für alle vor und sprang unter die Dusche. Als ich fertig geschminkt an den Tisch kam, war bereits der Liebste von seiner Nachtschicht zurück und frühstückte mit der Tochter.
Ich wuselte dann erst einmal vor mich hin. Räumte in der Küche hin und her, packte die Brotdose des Kindes, veranlasste, dass auch wirklich alle benötigten Schulsachen mitgenommen werden, bat das Kind mehrfach darum, das Gemüse für die Kaninchen fertig zu machen und frühstückte zwischendrin selbst. Sie trabte so vor sich hin, machte das eine, ließ das andere aus und spielte dann noch ein wenig in ihrem Zimmer. Um 7.35 Uhr bat ich sie, sie solle doch jetzt zu den Hasen gehen, woraufhin sie damit begann eine Flasche mit Wasser zu füllen (für die Hasen), ihre Brotdose einpackte, den Radiergummi suchte und anderes Zeug tat, welches hätte bereits erledigt haben sollen. Hmpf.
Irgendwann kamen wir dann wohl doch los, denn sie war pünktlich an der Schule, verabschiedete sich mit einem flüchtigen Winken und verschwand. Küsschen sind out. Schon lange.
Wieder Zuhause gönnte ich mir erst einmal einen Kaffee – den ersten – und surfte so vor mich hin. Hier ein Artikel, dort ein Kommentar oder Tweet. Sie kennen das. Um kurz vor 9 musste ich dann aber auch los und MEINE Stunde, die ich alle 2 Wochen Mittwoch morgens für mich habe, war auch schon wieder vorbei.
In der Schule bekam ich für eine Hausaufgabe in Erdkunde 12 Punkte (yay!) zurück, sprach mit dem Kurs in Bio über Evolutionskram und bekam die Zusammenhänge der Embryogenese erläutert. Wahnsinnig spannend. Ernsthaft! Nach der Mittagspause hatten wir in Deutsch endlich – ENDLICH – unsere übliche Deutsch-LK-Lehrerin zurück und die Referendarin los, welche uns einen Exkurs in die Epoche des Barocks gab.
Gegen 15.15 Uhr war der Schultag zu Ende, ich fuhr noch schnell einkaufen und dann nach Hause. Das Kind fand sich bei bestem Wetter draußen, der Mann noch im Bett. Ich bereitete den Teig für die Pizza vor, machte Kaffee für den Liebsten und weckte ihn mit selbigem. Während er langsam wach wurde, hauselfte ich ein wenig vor mich hin, rollte den Teig aus, belegte schon einmal 2 Pizzen vegetarisch und schob sie in den Ofen, fühlte mich aber so matschig und müde, dass ich mich am liebsten ins Bett gelegt hätte.
Als die große Tochter pünktlich Zuhause war, aßen wir zu Abend, klärten noch Kram für den Folgetag und ich kuschelte mich mit dem Kind zum abendlichen TV-Programm auf die Couch, während der Mann die Küche wieder klar machte. Gegen 20 Uhr war das Kind dann im Bett und ich machte mich an die nächste Fuhre Pizzen, damit der Liebste auch noch etwas für die Pause auf der Arbeit dabei hat und die große Tochter ein Mittagessen mit der ♥-Freundin, welche heute direkt nach der Schule (ohne Hort) zu uns kommen.

Vegetarische Pizza - Tagebuchbloggen März

 

Pizzen fertig, Kaffee und Dose für den Mann gepackt, unterhielten wir noch ein gutes halbes Stündchen, bevor der Liebste dann auch schon zur Nachtschicht aufbrechen musste. Ich hauselfte also noch den Rest, packte meine Unterlagen für den heutigen Arztbesuch zusammen und schaute noch, wo genau ich hin muss und wie lange ich hin brauche, bevor ich auch ins Bett ging. EINMAL früher ins Bett gehen, das muss doch mal klappen.
Klappte auch, um 22.30 Uhr lag ich im Bett, war aber plötzlich hellwach und gar nicht mehr müde. Hmpf. Nachteulendings ey.
Aber irgendwann schlief ich dann wohl doch noch ein, offensichtlich…

Mehr davon? Bei Frau Brüllen!

Von | 2014-03-06T12:32:13+00:00 Donnerstag, 6. März 2014|Kategorien: Blogkram|Tags: , , |2 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

2 Kommentare

  1. Frl. Null.Zwo 6. März 2014 um 13:55 Uhr - Antworten

    Und doch immer wieder spannend, wie es hinter anderen Haustüren so läuft 🙂

  2. Dine 7. März 2014 um 09:08 Uhr - Antworten

    Hmmm… Pizza!
    Jetzt hab ich Hunger ;o)
    Ich hab früher auch Schichtdienst gehabt und weiß, wie anstrengend das für die Familie/den Partner sein kann… ihr macht das toll!!
    LG
    Dine

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