12von12 – März 2014

\12von12 – März 2014

12von12 – März 2014

12von12 -  Logo Aktuell, wo der Liebste in der Spätschicht steckt, schaffe ich es abends tatsächlich häufiger an den Rechner und blogge so regelmäßig, wie noch nie. Im März habe ich bisher nämlich schon mehr Artikel verfasst, als im gesamten Februar. Wuha! Und es macht Spaß. Nein wirklich. Auch wenn mir das ein oder andere Mal die Ideen ausgehen und im nächsten Moment wieder übersprudeln. Zumeist habe ich dann aber nichts zum Schreiben dabei.
Wie dem auch sei. März. Der 12. Wahnsinn. Irgendwie rast die Zeit nur so dahin, was mich manchmal ein wenig überfordert. In meinem Kopf blinkt dann nämlich ein dickes „In-7-Monaten-ist-Abiprüfung“-Schild auf. Doppel-Wuha! Aber das ist ein anderes Thema. Heute soll es um den bebilderten Alltags-Wahnsinn gehen. Here we go.

Das erste, das ich an diesem Morgen nach der Toilette tat, war das Müsli zuzubereiten. Müsli, Banane, Joghurt und ein Klecks Honig. Die große Tochter ist da eigen. Sonst ist ihr das alles nämlich zu sauer. Nein, verstehe ich nicht. Aber das macht nichts.
12 von 12 - März 2014 - Müsli zum Frühstück

Nach dem Frühstück musste ich auch quasi schon los. Schnell vom Liebsten und der Tochter verabschiedet, die die Spitzmäuse beobachteten. Das Knäuel Tierchen fanden wir am Sonntag, als der Liebste den Kompost in ein Beet umfüllte. Das Nest zerstörte er bei dieser Aktion leider. Wir nahmen die Mäuse dann mit, päppeln sie auf und lassen sie dann frei. Gegen die Wühlmäuse im Garten nämlich. Natürliche Feinde und so.
12 von 12 - März 2014 - Spitzmäuse - Babys

Auf dem Weg zur Schule konnte ich zusehen, wie die Sonne aufging und damit stieg auch die Laune immer mehr. Die Aussicht auf Sonne. Wärme. Und ganz viel frische, duftende Frühlingsluft. Hach ja. (Die Autoscheibe gehört dringend geputzt. Sehe ich grad. Ähem.)
12 von 12 - März 2014 - Sonnenaufgang

Heute bin ich wirklich zeitig los gekommen, sodass ich noch Zeit hatte, einen Text für den im Anschluss auf dem Plan stehenden Deutsch-LK zu lesen. Allerdings weiß ich schon, dass dieser Schultag im allgemeinen anstrengend wird. Erst der Deutsch-LK, dann 4 Stunden Mathe, mit nur 20 Minuten Pause dazwischen, und zum Ende hin dann noch Bio-LK. Uff.
12 von 12 - März 2014 - Schule - Schulklasse leer

Nach den 4 Mathe-Stunden gab es aber erst einmal Pause. 35 Minuten. Mein Mittagessen bestand aus einem Kakao und einem Kinder-Riegel. Ja, sehr ausgewogen. Reden wir nicht weiter darüber.
12 von 12 - März 2014 - Mittagspause - Kakao - Kinderriegel

Der Bio-Unterricht war dann allerdings gar nicht mehr so anstrengend, denn wir verlagerten ihn kurzerhand nach draußen, in die Sonne. Geht ganz gut, bei einem Kurs mit nur 6 Leuten, wovon 5 da waren. Das tat aber auch richtig gut und das Zuhören fiel gar nicht so schwer, wie es sonst immer tut, wenn wieder der blöde Mittwoch ist.
12 von 12 - März 2014 - Biologie Leistungskurs in der Sonne - draußen

Nach Schulschluss ist natürlich noch lange nicht Feierabend. Die große Tochter kündigte bereits zuvor an, sie wäre nachmittags nicht Zuhause, da sie sich verabreden wollte. Oder zumindest mit dem Roller ins Dorf. Also konnte ich in aller Ruhe einkaufen. Sonst kommen nämlich schon mal genervte „Wo-bleibst-Du-denn-Mama?“-Anrufe. Heute also nicht. Schön.
Viel brauchten wir allerdings nicht. Den Kochplan und dazugehörigen Einkauf machte ich schon am Wochenende, sodass nur noch Kleinigkeiten fehlten.
12 von 12 - März 2014 - einkaufen - ALDI

Zuhause angekommen war die Tochter dann doch grad da. Ich verräumte die Einkäufe und bestückte die Vase im Essbereich gleich neu. Mit gelben Tulpen diesmal. Frühling, direkt wenn ich die Treppe hoch komme. Ich liebe es.
Das Schränkchen steht an dieser Stelle übrigens ganz neu. Zuvor stand da ein Treppenregal, welches einfach nur mächtig aussah und dem Raum fiel Licht stahl. Kürzlich räumte ich das aber um, bestellte uns endlich, ENDLICH, einen Familienplaner und richtete das nun eher schlicht ein. Mag ich. Sehr.
12 von 12 - März 2014 - Frühling - Tulpen - gelb

Eine kleine Überraschung erwartete mich dann noch: Die bestellten Klamotten wurden geliefert. Hat wieder einmal nicht lange gedauert. Letzten Freitag bestellt, heute geliefert, das ist okay. Nur die Paketverfolgung ist hier ein wenig sinnlos. Die stand bis gestern nämlich noch auf „Paketdaten übermittelt“. Nunjagut. Ist ja auch egal. Das Zeug ist da, alles passt und wird behalten. So muss das sein.
12 von 12 - März 2014 - Bestellung - Klamotten - H&M - Paket

Es waren einige Basics für’s Kind dabei. Für mich aber auch. Eine Jogginghose nämlich. Zum Zuhause rumgammeln. Sowas hab ich bisher nicht besessen. Und die ist bequem, das glaubt mir kein Mensch. So toll und viel viel besser als eine Jeans.
12 von 12 - März 2014 - Gammelhose für Zuhause - Jogginghose - gammeln

Ich hauselfte dann noch ein wenig vor mich hin, das Kind war derweil mal hier, mal da anzutreffen. Die meiste Zeit verbrachte sie allerdings draußen. Klar, bei diesem Wetter. Wir hatten um die 20°C. Ich tankte dann noch ein wenig Sonne und konnte den Sonnenuntergang bestaunen. Hachja. Öfter bitte. Viel viel öfter.
12 von 12 - März 2014 - Sonnenuntergang

Nachdem der Tisch für das Abendbrot gedeckt war, wartete ich auf die Tochter und räumte derweil noch die Spülmaschine aus. Wir aßen zu zweit und ich kuschelte mich noch mit der Tochter auf die Couch. Gegen 20 Uhr war sie dann im Bett.
12 von 12 - März 2014 - Spülmaschine ausräumen - Siemens

Und jetzt warte ich noch auf die Rückkehr des Liebsten. Dieser arbeitet diese Woche in der Spätschicht. Von 15 bis 0 Uhr. Da könnte ich ein wenig im Dreieck kotzen, das ändert die Lage aber ja nun auch nicht. Daher: Augen zu und durch. Noch 2 Tage. Dann gibt es den neuen Plan für nächste Woche. Und da kündigte der Liebste bereits an, die Nachtschicht zu machen. Yeah!

Mehr Teilnehmer finden sich bei Caro.

Von | 2014-03-12T22:47:44+00:00 Mittwoch, 12. März 2014|Kategorien: Blogkram, Foto Tagebuch|Tags: , , , |3 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

3 Kommentare

  1. Frl. Null.Zwo 13. März 2014 um 06:13 Uhr - Antworten

    Hach ja, Schule 🙂
    Im Nachhinein würde ich doch noch mal ganz gerne – nur so für ein paar Tage…
    Wobei 4 Stunden Mathe am Stück doch ziemlich heftig sind.
    Umd die Mausfamilie kann man anschließend einfach so wieder aussetzen?
    (Das gibt bestimmt ein oder zwei Tränchen, hm?)

    • Alltagsheldin 13. März 2014 um 21:08 Uhr - Antworten

      Ach, Du bist wie ich. lach. Im Arbeitsleben dachte ich auch immer „Och, damals, Schule – DAS war vielleicht toll.“ Nunjagut. Heute stelle ich fest, dass es gar nicht mehr so einfach ist, alles unter einen Hut zu bekommen. Es steht ja doch mehr an, als es im Teenageralter der Fall war.
      Aber für ein paar Tage ist das sicherlich ganz angenehm. 🙂

      Och, die Tochter ist da nicht so. Vorletztes Jahr hatten wir eine Igel-Familie zum Überwintern da und das lief auch ganz problemlos. Sie weiß von Beginn an, dass sie wieder in die Natur müssen und akzeptiert auch, dass es für die Tiere das Beste ist. Zum Glück. :thumbsup:

  2. […] Ein langer Schultag. Ein sehr langer. Abends zumindest noch den Sonnenuntergang gesehen. Aus dem […]

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