Semester 5 – ein Resümee

\Semester 5 – ein Resümee

Semester 5 – ein Resümee

Ich finde es absolut unglaublich zu wissen, dass ich nun seit 2,5 Jahren am Kolleg bin und in exakt 109 Tagen meine erste Abitur-Prüfung abzulegen habe. Natürlich macht mir die nahende Prüfung Angst. Gute 100 Tage sind nicht so massig viel Zeit, um sich auf 3 schriftliche und 1 mündliche Prüfung vorzubereiten. Zumal ich genau weiß, worin noch Nachholbedarf besteht. So muss ich in Bio das Thema Genetik ausführlichst lernen. In Deutsch eigentlich sämtliche Epochen und die gesamte Literaturgeschichte. Mir fehlen hier außerdem mehrere Lektüren, die ich bisher nicht gelesen habe. Geschichte muss ich mir nur noch grob ansehen, das Fach ist für mich eigentlich immer ein Spaziergang. Und dann ist da noch Englisch. Durch Unterrichtsausfall und einen sehr langsamen Kurs fehlt da massig Stoff. Nach den letzten Klausuren schwanke ich nun auch wieder, ob ich Englisch wirklich als 3., oder nicht doch lieber als 4. Fach wähle?! Nun ja. Ich hab noch die Ferien über Zeit, mich da endgültig zu entscheiden.

Deutsch Leistungskurs 6 Punkte
So langsam finde ich mich mit den eher miserablen Leistungen im Deutsch-LK ab. Offensichtlich bin ich nicht dazu in der Lage Texte vernünftig zu interpretieren oder zu analysieren und das dann zu Papier zu bringen. Mündlich ebenso wenig.
In diesem Semester schrieb ich zunächst eine 2-. Diese aber bei einer Referendarin. Das ganze Semester über gab es ein Hickhack bezüglich dieser Klausur, dass sie nicht anerkannt würde. Weil nämlich der Schnitt so deutlich über dem sonst üblichen lag. Nunjagut. Die 2. Klausur bei der üblichen Lehrerin gab einige noch schlechtere Noten, als sonst. Das war dann wohl der Ausgleich?! Jedenfalls schrieb ich da eine 4-. Mündlich komme ich nach wie vor nicht so gut klar.
Biologie Leistungskurs 10 Punkte
Hier habe ich in den beiden Klausuren eine 3 und eine 3 geschrieben. Ökologie und Evolution sind so „Alles oder nichts„-Themen, bei mir halt ein Mittelding. Mündlich kann man eigentlich kaum nicht gut sein, da der Kurs aus nur 6 Leute besteht. Vielleicht schaffe ich es, im nächsten Semester nochmal einen Punkt zu zulegen. Da allerdings steht schon die Vorabiklausur und dann die Abiklausur an. Mal sehen.
Mathe 5 Punkte
Mathe hab ich zu Beginn des 5. Semesters spontan schriftlich abgewählt. Es bringt mir einfach nichts, wenn ich mich sonst wie bemühe, am Ende aber immer das selbe Ergebnis steht. Mittlerweile komme ich ganz gut mit, habe da ja auch wirklich einiges nach- und aufgearbeitet und bin froh, keine Klausur mehr schreiben zu müssen. Stattdessen gibt es zwei kurze schriftliche Testate, welche jeweils aus einer Aufgabe bestehen. Den ersten Test schrieb ich 4+. Gefühlt wäre es mindestens eine 2 gewesen. Ich hatte eigentlich keine Probleme, hatte alle Aufgaben soweit lösen können, nur im letzten Abschnitt minimale zeitliche Probleme gehabt. Tja. Das zweite Testat war dann wieder einmal eine 5-. Zum schreien! Und für mich die Bestätigung, dass es in jedem Fall besser ist, Mathe nicht mehr schriftlich zu haben.
Englisch 8 Punkte
Unterirdische Klausuren. Nein wirklich! Eine 3- und eine 3-. Mündlich konnte ich in diesem Semester nicht viel rausholen, da die Lehrerin häufiger krank war. Außerdem wurden die beiden Englisch-Kurse zusammen gelegt, sodass jetzt mehr Leute im Kurs sind. An sowas muss ich mich auch immer erst einmal gewöhnen. Hmpf.
Erdkunde 13 Punkte
Keine Überraschung, dass es in Erdkunde gut läuft. 5 Leute im Kurs, eine tolle Lehrerin und gute Möglichkeiten, mündlich viel zu machen. Ich fühlte vorsichtig an, inwiefern es realistisch wäre auf 14 Punkte zu kommen. Die Lehrerin sagte, ich sollte meine Antworten selbstbewusster präsentieren und nicht fragend, das sei das einzige Manko. Da werde ich versuchen ein bisschen dran zu arbeiten.
Geschichte 10 Punkte
Die Klausuren hab ich 2- und 3 geschrieben. Bei der 2. Klausur war ich ein wenig geschockt, ist eine 3 doch so gar nicht das übliche für mich. Aber er gab mir dieses Mal die 10 Punkte, die ich im letzten Semester schon hätte bekommen sollen, sagte er. Ein bisschen Wiedergutmachung quasi, weil er das dann doch unfair fand. Yeah!
Soziologie Englisch 11 Punkte
Ich habe Soziologie auf Deutsch aufgegeben, weil ich es da einfach schwierig fand mündlich mitzuarbeiten. Interessant in jedem Fall, dahingehend hätte ich den Kurs gerne weiterhin belegt. Aber ich brauche nun einmal die Punkte. In Soziologie auf Englisch fiel es mir leichter, hier wurde aber auch nicht so arg streng beurteilt. Wir hatten die selbe Lehrerin wie in Englisch, es fiel einiges aus und die Endnote ist zu großen Teilen dem Referat entsprungen, welches in der letzten Woche gehalten wurde. Ich bin zufrieden.
Religion 10 Punkte
In Reli nix Neues. Ich schrieb beide Klausuren 2 und bekam mündlich eine 3+. Könnte besser sein, klar, aber auch hier ist es okay. Ein wenig ärgere ich mich nun, dass ich Reli nicht auch im 2. Semester belegt hatte, dann könnte ich dies als 3. oder 4. Abiturfach nehmen. Aber der Zug ist abgefahren.

Fazit zum 4. Semester:
Ich hab in diesem Semester nicht viel getan, das muss ich einfach ehrlich zugeben. Auf Klausuren hab ich mich auf den letzten Drücker vorbereitet, Hausaufgaben nicht immer gemacht und mich auf den Unterricht nicht vorbereitet, geschweige denn den vorherigen nachbereitet. Blöd, denn eigentlich habe ich mir etwas anderes vorgenommen. Andererseits ist die Luft raus, so richtig. Ich will nur noch die Prüfungen ablegen, möglichst gut, versteht sich, und dann die Schulzeit hinter mir lassen. Es reicht einfach. Schulmüde kann man das wohl nennen.
Für die Statistik: Begonnen haben wir mit 15 Leuten. 2 gingen mit dem Fachabitur, 3 kommen aus dem vorherigen 6. Semester und wiederholen. Wir starten also aller Voraussicht nach mit 18 Leuten.

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Von | 2014-07-04T12:55:41+00:00 Freitag, 4. Juli 2014|Kategorien: IchIchIch|Tags: , , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

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