Die Haarastrophe.

\Die Haarastrophe.

Die Haarastrophe.

Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen Frauen so ist, aber meine Haare sind eine einzige Katastrophe. Wann genau mir das auffiel, weiß ich heute gar nicht mehr. Nur, dass es irgendwann einmal so war. Sie wurden mit der Zeit immer dünner und strohiger und es machte keinen Spaß mehr, irgendwas damit zu machen.
Früher hatte ich tolle Haare. Dicht und lang. Bis zum Po gingen sie mir. Dann ließ ich mir einen kurzen Bob schneiden und war jahrelang glücklich damit. Bei jedem Friseurbesuch wurden mir die Haare ausgedünnt, weil sie so irre dicht und dick waren.
Irgendwann kam das Färben dazu. Mal blond, mal rot, mal braun, mal schwarz – ich hatte schon jede erdenkliche Haarfarbe. Ebenso hatte ich sie schulterlang, nur bis zum Kinn oder eben diverse Formen von Bobs. Es war immer mal mehr, mal weniger okay, aber so richtig glücklich war ich mit meinen Haaren da schon lange nicht mehr.
In letzter Zeit habe ich sie gar nicht mehr gefärbt und versuchte mich daran, sie nicht mehr täglich zu waschen. Den Tipp bekam ich von meiner Friseurin und hatte anfangs große Schwierigkeiten das auszuführen. Zum täglichen Duschen gehört für mich das Haarewaschen einfach dazu. In der ersten Zeit war das echt blöd, dann gewöhnte ich mich aber soweit daran und wusch sie nur noch 2-3 Mal wöchentlich. Außerdem wechselte ich das Shampoo und verwende seitdem nur noch silikonfreie Produkte. Einmal wöchentlich auch eine natürliche Haarkur.
Zunächst bildete ich mir ein, dass es wirklich was bringt. Aber das scheint nur die erste Wirkung gewesen zu sein, denn mittlerweile sehen sie aus wie vorher: dünn, strohig und eher ungesund. Eine echte Haarastrophe eben.

Haare eine Katastrophe

Zuletzt habe ich mir wieder einen Schnitt verpassen lassen, bin aber überhaupt nicht glücklich mit ihm. Er sollte in die Richtung des ’13er Fotos gehen, ist aber deutlich kürzer geraten. Außerdem ist da im Pony so eine Powerlocke, die mich wahn.sin.nig macht.
Also heißt es mal wieder: Abwarten, bis sie länger werden und einen neuen Versuch wagen.

Was sind Ihre ultimativen Haartipps? Welche Pflege hilft wirklich? Ich bin um jeden Tipp dankbar!

Von | 2014-07-22T12:34:48+00:00 Dienstag, 22. Juli 2014|Kategorien: IchIchIch|Tags: , |7 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

7 Kommentare

  1. Traumzweiplus 22. Juli 2014 um 15:22 Uhr - Antworten

    Woah, da kann ich ja auch ein Lied von singen… Von ganz lang bis ganz kurz habe ich auch alles durch, farblich von Schwarz bis Blond eigentlich jede erdenkliche Farbe – auch die bunten. Und somit auch alles an Schädigungen, was nur geht. Irgendwann musste ich aufhören zu blondieren, weil mein Pony immer kürzer wurde und nur noch abbrach. So ganz bin ich da auch noch nicht drüber weg, ich liebte die bunten Haare.

    Früher habe ich sie beim täglichen duschen 2x gewaschen und dann noch ab und zu Spülung drauf. Davon bin ich inzwischen komplett weg. Ich habe komplett auf silikonfreies Shampoo umgestellt, wechsle dort aber die Shampoos an sich sehr viel durch. Gewaschen wird inzwischen alle 2-3 Tage. Ich dusche abends und am nächsten Tag trage ich die Haare im Normalfall offen. Den nächsten Tag dann meistens im Zopf, weil sie mich dann sonst nur nerven. Aber: Ich kann sie inzwischen wieder nass bürsten – mit einer stinknormalen Bürste! Das ging früher überhaupt nicht. Mein erster Versuch mit Alverde-Shampoo ist btw gründlich in die Hose gegangen, da waren meine Haare fürchterlich. Balea geht hingegeben super.
    Gefärbt habe ich seit September letzten Jahres nur noch einmal Strähnchen – beim Frisör. Zur Hochzeit waren die Haare knallrot, jetzt bin ich im Grunde blond. Mal sehen, wie meine Haare nach der Schwangerschaft so aussehen.
    Hast du mal deinen Eisenwert überprüfen lassen? (Also es gibt da wohl den normalen und den für unsere Reserven -> der ist in dem Zusammenhang wichtig)

    Richtige Tipps habe ich vermutlich auch nicht – aber ich fühle mit dir :/

    • Alltagsheldin 25. Juli 2014 um 14:14 Uhr - Antworten

      Hm, na da bin ich ja nicht alleine mit den Problemen 🙂
      Nein, die Eisenwerte hab ich noch nicht checken lassen, wollte es aber immer mal. Wäre ja dann mal ein guter Anfang.
      Danke Dir!

  2. Armida 22. Juli 2014 um 17:54 Uhr - Antworten

    Wow ein langer Beitrag über Haare.
    Ich hab mir vor ein paar Jahren angewöhnt die Haare nur noch jeden zweiten Tag zu waschen. Funktioniert gut. Sie sind nicht mehr so fettig und auch nicht mehr kaputt.
    Dickes Haar hatte ich noch nie dafür dünne und viele.
    Seit 2 Jahren trage ich jetzt eine Kurzhaarfrisur und bin superglücklich damit.
    Ich nehme zum Haare waschen Shampoos von Yves Rocher und die Haarkur von ElVital die man nicht auswaschen muss. Die nehme ich nur alle 2 Wochen.
    Außerdem nehme ich inzwischen anstatt Haarspray nur noch Haarwachs. Die Haare sind nicht mehr so strohig und das Styling geht viel einfacher. ‚Außerdem wenn man mal in den Regen oder Wind kommt wuschelt man sich die Haare einfach wieder zurecht 🙂
    Liebe Grüße
    Armida
    P.S. ich finde eigentlich alle deine Frisuren gut bis auf die 2013 wenn ich das ehrlich sagen darf. Mir gefallen sie nicht wie sie an der Seite geschnitten sind, das wirkt gleich wenn man nicht stündlich kämmt verzauselt und strohig.
    Bleib lieber bei gleichlang vorne wie hinten bis auf das Pony.
    Liebe Grüße
    Armida

    • Alltagsheldin 25. Juli 2014 um 14:16 Uhr - Antworten

      Zum Stylen z.B. nehme ich gar nichts mehr, weil mir die Lust vergangen ist irgendwas mit diesem blöden Haar zu machen.
      Klar darfst Du Deine Meinung sagen 🙂 Ich mag grad die ’13er am liebsten, eben weil die zerzaust ausschaut.
      Aber momentan muss ich es eh wachsen lassen und dann mal sehen, was daraus wird…

  3. Fenchelfrau 22. Juli 2014 um 17:59 Uhr - Antworten

    Ach, Mist. Das klingt ja gar nicht gut.

    Ich weiß nicht, ob es deinen Haaren hilft, aber für meine funktioniert es gut, sie einmal wöchentlich zu waschen (mit einem rein organischen Shampoo), vorher mache ich eine 25-minütige Haarkur und direkt nach dem Waschen benutze ich einen Haar-Moisturizer für die Spitzen.

    Meine Friseurin empfahl mir ebenfalls, die Haare so wenig wie möglich zu waschen (max. einmal pro Woche) und keinen Conditioner/Spülung zu benutzen, da es die Haare nur noch mehr austrockne. Ich muss aber dazu sagen, dass ich meine Haare auch nicht töne oder färbe.

    Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen. Für die Pflege benutze ich folgende Produkte von Lush:

    Haarkur: H’suan Wen Hua
    Shampoo: Daddy’O
    Haarcreme für die Spitzen: R&B
    (die Produkte sind sehr ergiebig)

    Alles Gute!
    Fenchelfrau

    • Alltagsheldin 25. Juli 2014 um 14:18 Uhr - Antworten

      Ha! Deine Liste hab ich fast komplett da. Nur die Haarkur nicht. Das Shampoo hab ich ein Weilchen benutzt, dazu noch „American Cream“ (oder so) als Spülung. Die Creme hab ich ewig nicht mehr genutzt, wäre vielleicht nochmal eine Überlegung.
      Danke für’s in Erinnerung rufen und die Tipps!

  4. […] weg, da war jetzt seit einem Weilchen gar nichts mehr und das freut mich ja schon einmal sehr. | Meine Haare scheinen nicht mehr so stark aus zu fallen. Ob es nun am neuen Shampoo liegt oder an der […]

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