Geschenke, Geschenke, Geschenke!

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Geschenke, Geschenke, Geschenke!

Geschenke sind verpackt - Weihnachten 2014Weihnachten, Geburtstage und Ostern sind so Anlässe, an denen Verwandte und Freunde auf uns zukommen und fragen, was sich die große Tochter denn wünscht und worüber sie sich freuen würde. Früher gab ich die Infos mündlich weiter, was zu häufigen Nachfragen, einer zu kleinen Auswahl und am Ende auch gänzlich unpassenden Geschenken führte – geräuschintensives Plastikspielzeug zum Beispiel.
Irgendwann legte ich eine digitale Wunschliste an, welche sich immer mal wieder füllt. Mittlerweile ist die Tochter 10 Jahre alt und verwaltet ihre Liste nahezu komplett selbstständig. Ab und zu schaue ich mal drüber, ob ich die gewünschten Dinge auch vertreten kann, aber im Großen und Ganzen ist das ihre Sache.

Oftmals wurde ich nun schon privat gefragt, wie das denn bei uns so mit den Weihnachtsgeschenken läuft, deshalb fasse ich die diesjährigen Geschenke mal an dieser Stelle grob zusammen und gebe damit vielleicht Ideen für Kinder in ähnlichem Alter.

Weihnachtsgeschenke – für die Tochter von uns

Geschenke, Geschenke, Geschenke!

 

Dieses Jahr fand ich es besonders schwierig. Wünsche hat meine Tochter zwar viele, doch so ein richtiger Herzenswunsch war nicht dabei. Ich überlegte lange, bis wir dann ganz spontan die Idee hatten, ihr eine gute Anlage mit Docking Station zu schenken. Zwar bekam sie erst vor 3 Jahren eine, diese war aber ein absoluter Fehlkauf und nach weniger als 6 Monaten entsorgt. Mööp.
Schnell fiel die Wahl auf das Pioneer X-CM31-K Micro-System. Dieses überzeugte mit sauberem Klang, der einfachen Handhabung und den guten Features. Uns war extrem wichtig, dass CDs, ein USB-Stick und das ApfelPhone zur Wiedergabe genutzt werden können. Außerdem sollte die Lautstärke stark herunter gedreht werden können, da die Tochter zum Einschlafen Musik hört, diese aber sehr leise sein muss.
Da das Hauptgeschenk so groß ausfällt, gibt es dieses Jahr nur noch Kleinigkeiten dazu. Bücher gehen (und müssen!) immer sein, weshalb ich Sternenschweif im Schuber besorgte. Den ersten Teil kennt sie bereits und war ziemlich begeistert. Außerdem mag sie Rätsel sehr gerne, deshalb halte ich den Sammelband „Finde den Täter“ für eine gute Idee. Die DVD Hanni & Nanni 3 vervollständigt die bisherigen beiden Filme und mit Speed erlöse ich einen weiteren dringenden Wunsch von der Wunschliste.
Die neongrünen und lila Looms gibt es mit der Glubschi-Spinne, welche auch die Liebstennichte von uns bekommt, extra.

Ich bin wirklich gespannt, was die Tochter dazu sagt. Immerhin ist in diesem Jahr nichts zum direkten Aufbauen oder Bespielen dabei. Außerdem hat sie sich die Anlage gar nicht aktiv gewünscht, das war unsere Idee…

Weihnachtsgeschenke – von anderen für die Tochter

Geschenke, Geschenke, Geschenke!Neben uns sind da einige andere, die die Tochter beschenken möchten. Einige Dinge finde ich unnötig und hätte sie ihr nicht erfüllt, aber da das nun einmal ihre Wünsche sind, hab ich mich da raus gehalten. Zum Beispiel mag ich Play*obil nicht sonderlich gerne leiden, weil ich finde, dass alles so starr und festgesetzt ist. Aber die Tochter wünscht sich diese Dinge dennoch und bekommt sie meist von der Vaterfamilie auch erfüllt. Tja.
Von der Schwiegerfamilie bekommt die Tochter das Skip-Bo Brettspiel und das Buch Norden ist, wo oben ist. Vom letzteren ist sie seit einer Buchvorstellung in der Schule total begeistert und wünscht es sich seit einem Weilchen. Von der Urgroßoma bekommt sie die Erweiterung Entdecker und Piraten für unser vorhandenes Spiel und von den Großeltern das Kettenkarussell mit bunter Beleuchtung. Der Vater wird sie mit Tomodachi Life und dem Rubik’s Cube beglücken. Zwar glaube ich nicht, dass sie mit dem Cube viel anfangen wird, aber sie wünscht sich den nun einmal. Außerdem habe ich die Info, dass die Liebstenonkelfamilie irgendwas mit Looms verschenken möchte. Bestimmt hab ich jetzt einige vergessen oder es gibt Überraschungsgeschenke, aber das sind jetzt die vorher bekannten…

Wann wir sie das alles auspacken lassen, weiß ich aber noch nicht. An Heiligabend selbst möchte ich die Geschenke von den Großeltern und der Urgroßmutter außen vor halten. Einfach weil das sonst wieder so eine Masse ist, die zusammen kommt. Die Vatergeschenke wird sie (hoffentlich!) bei ihm empfangen und dort auspacken.

Weihnachtsgeschenke – von uns für andere

1112_geschenke3Natürlich verschenken auch wir Dinge zu Weihnachten. Die für Erwachsene lasse ich mal unerwähnt, weil sie evtl. mitlesen. 😉
Die Liebstennichte bekommt von uns das Spiel Ubongo, das Buch Mira und der weiße Drache (nicht abgebildet), die Glubschi-Spinne und ein buntes und neonoranges Päckchen Looms.
Die Liebstencousins (3 und 0,5 Jahre) bekommen das tiptoi® Buch „Die Welt der Fahrzeuge“, einen Rainstick Oball und einen Oball Shaker. Bücher verschenke ich sowieso immer sehr gerne und die Oball-Dinge mag ich auch, obwohl sie aus Plastik sind.

Ich finde es wahnsinnig schade, dass es zu der Zeit, als die Tochter kleiner war, noch kein tiptoi gab. Die Sachen gefallen ihr auch sehr gut, aber jetzt lohnt sich eine Anschaffung nicht mehr, da sie mit ihren 10 Jahren fast komplett raus gewachsen ist. Aber wir haben ja ab nächstem Jahr noch das Heldenbaby, das in den Genuss solcher Dinge kommen kann.

In den Jahren zuvor fiel Weihnachten bei uns deutlich größer aus. Mehr Geschenke, teurer und viel, viel Kram zum Auspacken. Früher versuchte ich vieles zu kompensieren, habe das aber nun aufgegeben oder es ist nicht mehr nötig. Außerdem finde ich eigentlich, dass weniger mehr ist und es nicht übertrieben werden muss. Sonst wissen die Kinder den Wert der Dinge gar nicht mehr zu schätzen. Und den Grundgedanken des Festes sowieso nicht.

Die Links sind Affiliatelinks von Amazon.

Von | 2014-12-11T20:00:47+00:00 Donnerstag, 11. Dezember 2014|Kategorien: Kaufrausch|Tags: , , |1 Kommentar

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein Kommentar

  1. Suse 13. Dezember 2014 um 07:55 Uhr - Antworten

    Ich finde mich in deinen Worten total wieder auch wenn es mir irgendwie noch schwer fällt, bei dem zu bleiben, was ich jetzt da habe. Aber es ist ihr absoluter, seit einem Jahr mich damit „nervender“ Herzenswunsch, dieser Roller & ich glaube, dass sie dann sehr sehr glücklich sein will. Ab jetzt also zum 6. Geburtstag fange ich mit diesen Wunschlisten wohl auch an, denn bei manchen funktioniert es super mit dem was ich sage, andere müssen aus der Reihe tanzen & akzeptieren nicht, was ich sage. Am Ende wird es teilweise wieder jede Menge Schrott geben, was nur an Weihnachten bespielt wird & dann für immer in die Abgründe der Spielzeugkiste verschwindet!

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