„Überlegen Sie sich das mit dem Kaiserschnitt lieber nochmal!“ | 35+3

\„Überlegen Sie sich das mit dem Kaiserschnitt lieber nochmal!“ | 35+3

„Überlegen Sie sich das mit dem Kaiserschnitt lieber nochmal!“ | 35+3

Schwangerschaftswoche: 36. Woche, genau 35 +3
Babygröße: (nicht gemessen)
Untersuchungen: Heute fand mal wieder eine Schwangerschaftsvorsorge statt. Der Mann war in der Uni, aber die Tochter begleitete mich, da sie Ferien hat. Die Praxis war wahnsinnig voll, so kenne ich das gar nicht und es wirkte ein wenig chaotisch.
Beim CTG war das Heldenbaby vergleichsweise brav, aber diesmal stand das Gerät auch deutlich leiser, als es das sonst tut. Die Tochter war sehr fasziniert, wie stark ihre kleine Schwester doch boxen kann. Ansonsten las sie in einem Comic und vertrieb sich die Zeit. | Als die Ärztin zum Ultraschall aufrief hätte ich am liebsten gesagt, dass das Babymädchen heute nicht zur Verfügung stehen würde. Hmpf. – Sie nahm dreimal Maß. Beim ersten Mal war sie bei weit über 4000 Gramm. Beim zweiten Versuch dann bei rund 3900 Gramm. Und beim letzten bei etwa 3 kg. Sie schaute komisch und fragte, wie groß und schwer denn das erste Kind gewesen sei und wieso eine Sectio nötig war. Ich erklärte ihr (erneut), dass die Tochter bei geschätzten 39+2 auf die Welt kam und dabei 3730 Gramm wog. Die Sectio war unter der Geburt nötig, weil sich der Muttermund auch nach 36 Std. nicht mehr als 3 cm öffnete und die Tochter sich nicht so recht ins Becken senkte. „Hrmhrm“ machte sie und verwies auf den Termin zur Geburtsanmeldung in der nächsten Woche. Erneut bemerkte sie, dass zu überlegen wäre, ob eine spontane Geburt angestrebt werden sollte. Auf die Überweisung trug sie noch „St. + Sectio“ und „großes Kind“ händisch nach. | Sonst war alles ziemlich super. Blutdruck tiptop, Waage nicht so böse wie sonst, kein Eiweiß, keine schlimmen Wassereinlagerungen (nur leicht!), keine Bakterien – alles super. Sie nahm noch einen Abstrich auf B-Streptokokken und meldet sich, wenn es Auffälligkeiten geben sollte. Ansonsten wie immer „bis in 2 Wochen“.
Gewicht: Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass in den letzten 2 Wochen knapp 1 kg mehr drauf kam. Im Vergleich zu sonst: Juhu!
Körper & Bauch: Wo soll ich anfangen? Also eigentlich – eigentlich ! – geht es mir ziemlich super. Wenn ich mich an meine Grenzen halte. Wenn ich Pausen einlege, mir nicht zu viel auf einmal zumute – das Übliche halt. Das geht so aber nicht immer und dann merke ich das doch recht deutlich – klar. Aber manchmal sind da so Tage, oder vielmehr Nächte, da könnte ich echt schreien. Die letzte zum Beispiel: Es ging früher ins Bett, weil ich total erledigt war. Ich wälzte mich von einer Seite auf die andere, fand nicht in den Schlaf und wenn ich dann doch grad mal eindöste, musste ich auf’s Klo. Etwa stündlich. Ganz nebenbei war der Bauch oben wahnsinnig hart und unten brannte es ganz fies. Rückenschmerzen und Sodbrennen taten ihr übriges. Das war wirklich ganz fies BÄH! Nach so einer Nacht bin ich dann auch gar nicht mehr gerne schwanger, obwohl ich es sonst doch genieße. Hmpf! | Die Restless Legs machen es auch nicht besser. Aktuell zum Glück nicht immer und meist nur vor dem TV auf der Couch. Im Bett schlafe ich in der Regel wohl zu schnell ein, als dass es da losgehen kann. | Ansonsten ist der Bauch riesig, na klar. Das Heldenbaby tritt regelmäßig und stark (♥) und die Beulen sind gut sichtbar. Selbst Schluckauf erkenne ich mittlerweile sicher. Das ist so schön, macht es immer realer und steigert die Vorfreude ungemein!
Heißhunger & Ernährung: Wie gehabt. Nur letzte Woche brauchte ich UNBEDINGT Gummibärchen. Eine handvoll und dann war auch gut, aber das war seltsam.
new in: Äh. Puuh. So einiges zog neu ein. Wir besorgten ein Babyphone, welches dann aber prompt umgetauscht werden musste. Das rauschte so blöd und war einfach lüttig. Grml. Bevor ich ein anderes besorgte, fragte ich meine grandiose Twitter-Blase und bekam tolle Tipps (♥). Das nun gekaufte Babyphone scheint mir perfekt – yeah! | Ansonsten hab ich noch Kleinkram wie Windeln, ein Teefläschchen, eine Gardinenstande, Aufbewahrungsboxen, einen zweiten Nässeschutz für die Matratze und sowas, besorgt. | Meine Kliniktasche ist zwar noch nicht gepackt, aber der Plan steht. Und das meiste ist besorgt. Ich besitze nun ernsthaft Pyjama-Hosen. Und Hausschuhe. Verrückt! | Auf der Einkaufsliste steht noch die Wippe, die mir ein wenig Kopfschmerzen bereitet. Erst fand ich DIE EINE (selbst gebraucht) zu teuer, verliebte mich aber doch und konnte mich mit keiner anderen mehr anfreunden. Dann wollte ich sie kaufen, aber fand keine schöne Gebrauchte. Nun bin ich so genervt, dass ich sie eigentlich eher neu haben mag, weil der Neu-Gebraucht-Preis so wenig abweicht, dass sich das kaum lohnt. Na mal sehen, was die Hormone demnächst sagen 😉 | Wichtig sind mir nur noch eine Einschlagdecke und ein Tragetuch. Die Decke wollte ich mir nähen lassen und beim Tragetuch hab ich mich immer noch nicht entschieden.
Und sonst so?: Alle Babysachen sind gewaschen (außer frisch eingetroffene) und weit über die Hälfte der Sachen sind auch gebügelt und verräumt. Ein paar Kleinigkeiten müssen noch erledigt werden. Die Lampe im Kinderzimmer muss an die Decke, die Vorhänge und der Heizstrahler auch. Mir fehlt noch Deko über dem Wickeltisch und im Kinderzimmer. Und auch sonst ist meine To-Do-Liste gut gefüllt. Neben Arztterminen für die Große stehen auch noch andere Dinge an, die ich unbedingt vom Tisch haben möchte. Ich meine: Halloooho, NÄCHSTEN MONAT sind wir zu viert!!! | Unbedingt wollte ich ein Schwangerschaftsshooting gemacht haben. Dachte ich mir. Bevor ich schwanger war. Tja. Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt und ich weiß nicht. Was ziehe ich an? Welchen Fotografen wähle ich? Nach welchen Kriterien? Mit Tochter und Mann – oder ohne? Fragen über Fragen…

Von | 2015-04-09T22:52:30+00:00 Donnerstag, 9. April 2015|Kategorien: Kugelrund|Tags: , , , , |3 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

3 Kommentare

  1. Kathi 10. April 2015 um 10:58 Uhr - Antworten

    Ich verfolge deine Schwangerschaft schon länger und wollte nochmal was zu den Gewichtsschätzungen sagen. Vielleicht beruhigt es dich.

    Meine Tochter ist von der Ärztin immer als besonders schwer geschätzt worden. Beim letzten Ultraschall vor der Geburt (das war 4 Wochen vorher, danach war nur noch Hebammenvorsorge) meinte meine Ärztin, dass wir wohl bei 4 kg locker landen werden, aber ich sei ja groß, da passe das.

    Die Angst, die ich trotzdem hatte, das war nicht so super. Bei der Aufnahme zur Geburt wurde dann auch nochmal ein US gemacht und die Ärztin da meinte, also 4 kg würden das wohl nicht, aber auch nicht viel weniger und das Baby sei auch sehr lang.

    Als ich dann nach der (natürlichen, aber langen) Geburt unsere Tochter in den Armen hielt, kam sie mir winzig vor. Und die Maße ergaben: 3.040 gr. und 48 cm, also eher unterer Durchschnitt für ein am Termin geborenes Baby.

    Meine Hebamme hat beim Abtasten, Bauch und Baby immer als absolut stimmig empfunden und eher klein.

    Ich hoffe, du kannst dich etwas von den Sorgen frei machen!

  2. Frl.Null.Zwo 10. April 2015 um 22:10 Uhr - Antworten

    Bzgl Gewicht mag ich Dir gar nichts (mehr) raten. So oft wie die Ärzte daneben liegen, so oft haben sie wohl auch recht glaube ich. Schwierig.
    Wenn Du vor eine Entscheidung gestellt wirst, solltest Du dahinter stehen. Wenn der Kopf „mimimi“ sagt, kann dich das unter der Geburt nämlich ganz schön beeinflussen.
    Die unruhigen Nächte, achje, ich erinnere mich dunkel wie oft ich kurz vorm durchdrehen war. Weil ich nur schlecht schlief und doch am nächsten Tag eh kaum Zeit zum Ausruhen finden würde. Aber auch das geht vorbei, ganz bald 🙂

    • Alltagsheldin 12. April 2015 um 21:29 Uhr - Antworten

      Das ist der Punkt. Es beeinflusst dann doch ganz schön. Auch wenn ich es immer wieder versuche rational zu sehen, so schleicht sich auch der „Was wäre wenn…?“-Gedanke ein und im Endeffekt geht es darum, weder Baby noch mich zu gefährden. Tja. Ich warte erstmal ab – ohne Panikmache – was der Dok in der Klinik meint. Dann sehen wir weiter…

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