Einmal Primark-Hölle und zurück

\Einmal Primark-Hölle und zurück

Einmal Primark-Hölle und zurück

Eigentlich ging der ganze Hype um Primark an mir vorbei und es reizte mich nicht sonderlich, dort einmal vorbei zu schauen. All die Berichte, die ich davon las, waren eher abschreckend. Laut. Voll. Unübersichtlich. – Das waren die Schlagworte, die immer auftauchten. Und das sind Dinge, die ich beim Shoppen so gar nicht ausstehen kann.
Nun ergab es sich aber, dass der Liebste nach Köln musste, ich mit der Tochter schon länger nichts mehr ganz exklusiv gemacht habe (das in nächster Zeit evtl. auch noch ein bisschen abnehmen wird) und dort erst letztes Jahr ein Primark eröffnet wurde. Ganz nebenbei hatte die Tochter auch ein paar Wünsche, was Kleidung betrifft und da das Heldenbaby in letzter Zeit einiges an Kram gekauft bekam, musste sie nun auch mal dran sein.

Als erstes einmal war ich heilfroh, dass der Liebste hinterm Steuer saß. Mir fiel nämlich mal wieder auf, dass ich die Kölner City wirklich, wirklich, WIRKLICH hasse! Obwohl ich mir Zuhause genau angesehen habe, wo wir hin müssen, in welchem Parkhaus wir parken und wo wir im Endeffekt entlang laufen würden, verfuhren wir uns dreimal. DREIMAL! Das passiert auch nur in Köln!
Der zweite Punkt ist natürlich, dass ich an die Dimensionen einer so großen Stadt gar nicht mehr gewöhnt bin. In Bonn wohnte ich ja nun ein ganzes Weilchen und kam wunderbar zurecht, aber jetzt auf dem Land ist es etwas ganz anderes. Köln ist größer, voller, lauter und hektischer. Das wird mir immer erst wieder bewusst, wenn ich mitten in der Stadt stehe und irgendwie total überfordert mit allem bin.
Im Laden selbst fiel mir direkt wieder auf, wie wenig ich Musik in Klamottenläden leiden kann. Das ist so anstrengend! Puuuh.
Der Tochter hingegen gefiel es ausgesprochen gut, auch wenn sie sich – genauso wie ich – immer wieder verlief.
Zuerst gingen wir in die Kinderabteilung, wo sich das Teenagergirl direkt sehr wohl fühlte. Sie wuselte hier und da herum, guckte sich dieses und jenes an und hielt das ein oder andere Teil vor sich um zu gucken, ob es ihr wohl stehen würde. Da war ich dann mal wieder sehr überrascht, wie groß dieses Mädchen doch schon ist. Und wie erwachsen. Und selbstständig. Puuuh!
Sie suchte sich einige Teile aus und ist immer noch ganz verzückt: Türkis und Neon! Das sind IHRE Farben, sagt sie.

Primark - Einkauf für Teenager

Jeggings / Jeans / 2 T-Shirts / Sport-Top / Eispops / 5x Socken / 2x Flausch-Sochen

 

Für das Heldenbaby etwas zu finden, fand ich dann doch etwas schwieriger. Am Ende entschied ich mich nur für ein paar Kleinigkeiten. Zumal ich das meiste ja nun wirklich schon zusammen habe, ehrlich gesagt. Diese Sachen sind dann auch gleich schon in 62, also für den Sommer.

Primark - Einkauf für Neugeborene

2 Kleider / 2 Leggings / 4x Söckchen

 

Bevor der Mann uns dann fand, hab ich sogar was für mich eingepackt. Das ist momentan eher selten der Fall, weil ich keine große Lust habe, irgendwas anzuprobieren. Aber hier hab ich einfach nochmal Schlafklamotten mitgenommen. Damit bin ich dann für das Krankenhaus definitiv ausgestattet.

Primark - Einkauf für Damen

Negligé / Pyjama-Hose / Top & Shorts

 

Eigentlich hatte ich danach keine große Lust mehr und wollte Heim, aber auch für den Mann musste was her.

Primark - Einkauf für Herren

2 T-Shirts / 2 Shorts

 

Im Endeffekt war ich aber doch positiv überrascht. Die Kleidung fühlt sich zumindest ganz gut an, ob sie auch hält, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen erst zeigen. Aktuell dreht alles eine Runde in der Waschmaschine und im Trockner.
Im Laden selbst ist es tatsächlich sehr laut und chaotisch. Außerdem sind die Ausgänge gut getarnt. Ich bin mehrmals beinahe mit unbezahlter Ware einfach raus spaziert. Stünden da nicht auffällige Security-Männer rum… tja.
Voll war es auch. In etwa so, wie an einem Samstag beim Möbelschweden. Aber wenn man Ruhe mitbringt und sich nicht stresst, geht es eigentlich.

Von | 2015-04-17T20:37:35+00:00 Freitag, 17. April 2015|Kategorien: Kaufrausch|Tags: , , |2 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

2 Kommentare

  1. Suse 18. April 2015 um 08:17 Uhr - Antworten

    was die Qualität der Kleidung angeht bin ich zufrieden. Die dort gekauften Kinderklamotten sind immer noch Top. also die von vor 2 Jahren! Auch das was ich mir gekauft habe, trage ich heute noch und hab keine Mängel gefunden. Preislich finde ich es auch in Ordnung. Obwohl ich auch so das Gefühl habe, man packt am Ende mehr ein als man braucht. Was dann auch wieder doof ist. Aber jedesmal aufs neue Bemängel ich wirklich das es so voll und laut und unübersichtlich es dort ist. Eine nette Freundin sagte mir mal am besten geht man Morgens direkt nach Öffnung unter der Woche hin. Nun ja. Bei uns wäre der nächste in Berlin. klappt also so spontan eher nicht. leider

    • Alltagsheldin 20. April 2015 um 12:47 Uhr - Antworten

      Na da bin ich ja beruhigt, wenn die Sachen Qualitativ soweit okay sind. Danke!
      Ja das ist der Punkt, unter der Woche ist ja eine nette Idee, aber meist dann doch nicht so umsetzbar. Entfernung und/oder Arbeitszeiten hindern dann doch. Sehr schade! Aber vielleicht lässt der Hype auch irgendwann nach und es gibt sich ein wenig… Schön wär’s!

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