Ein Büro für Dich, ein Büro für mich.

\Ein Büro für Dich, ein Büro für mich.

Ein Büro für Dich, ein Büro für mich.

Seit wir im Sauerland leben, haben wir unsere vier Wände so einige Male umgestaltet. Erst wurde aus dem Durchgangszimmer, welches wir anfangs als Büro einrichteten, ein Esszimmer. Das Chaos des Schreibtisches bekam ein eigenes Zimmer und die Küche bot mehr Platz für Kochvergnügen. Das Zimmer der Großen wurde umsortiert und neu eingerichtet. Wir rückten ganz oft Möbel, kauften neue, tauschten alte aus – wie das halt so ist.
Lange teilten der Mann und ich uns das Büro. Mal war er da, mal ich. Nach und nach ergab es sich aber, dass er am Laptop arbeitete und ich am PC. Einfach weil ich den Laptop nie für meine Bedürfnisse eingerichtet habe und auch gar nicht so gut damit zurecht komme(n mag). Für mich ist ein Laptop immer nur ein tragbarer Computer, den man eben unterwegs nutzt. Für die Dauernutzung eher najagehtso optimal.
Jedenfalls war der Mann oft genervt, weil der WLAN-Empfang im Wohnzimmer ziemlich schlecht war und wir entschieden uns, das Netz etwas zu verstärken. Mit der Anschaffung eines Gerätes, das die Datenübertragung über das vorhandene Stromnetz leitet, realisierten wir stabiles WLAN im ganzen Haus. Außerdem richteten wir im Wohnzimmer einen zweiten Arbeitsplatz mit einem Schreibtisch ein.
Vor einer Woche etwa sprachen wir wieder einmal über unsere Computersituation. Der Mann wollte gerne einen Desktop-PC, an dem er arbeiten kann. Außerdem ist der PC im Büro mit ziemlich veralteter Technik ausgestattet und müsste ebenfalls erneuert werden. Wir beschlossen, dass wir uns einen zweiten PC und ein Aufrüstkit für den 1. gönnen, wenn unser altes Auto vor Weihnachten wider erwarten verkauft werden sollte.
Tja. 2 Tage später bestellte der Mann alles, denn das Auto wurde spontan gekauft – wie genial ist das denn bitte?

Nun hat der Mann seinen Arbeitsplatz voll ausgestattet und ich staune jedes Mal, wie schnell der Rechner hoch fährt. Die Krücke im Büro braucht da ja doch ein paar Minuten länger. Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden und das Büro aufräumen, damit auch mein PC wieder auf einem neueren Stand der Technik ist (erst die Arbeit, dann das Vergnügen). Momentan gleicht das Büro wieder mehr einer Abstellkammer. Stapelweise Kartons, Vorräte, Bücher, To-do-Listen, Fotos, Weihnachtsgeschenke, aussortierte Klamotten des Babys, Papierkram zum wegheften, Bastelentwürfe, Schnittmuster, Uni-Kram zum erledigen und viele weitere Kleinigkeiten fliegen so herum. Eigentlich wollte ich das am vergangenen Wochenende erledigt haben, aber dafür blieb gar keine Zeit. Ich hab mich ein wenig in mein 1. Hausarbeitsthema eingelesen und mich mit dem Mann ganz nebenbei bei der Babybespaßung abgewechselt. Denn: das Baby bekommt Zähne. Es isst schlecht bis gar nicht, weint viel und möchte den ganzen Tag getragen werden. Da müssen To-do-Listen warten. Wie das halt so ist, mit einem so kleinen Menschlein.

Und hiermit versuche ich auch mal wieder ein wenig ins Bloggen rein zu kommen. Es fehlt mir. Sehr. Aber ich weiß momentan einfach nicht, wann ich mich mal in Ruhe an den PC setzen und etwas schreiben soll, auch wenn mein Kopf nur so überläuft vor Themen, die ich behandeln mag. Waaaaah!

Mit Fotos kann ich diesmal nicht dienen. Das will doch niemand sehen. 😉

Von | 2015-11-29T22:00:39+00:00 Sonntag, 29. November 2015|Kategorien: Familienalltag|Tags: , |1 Kommentar

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein Kommentar

  1. Weihnachten im Heldenhaus 1. Januar 2016 um 20:53 Uhr - Antworten

    […] und ich gegenseitig. Wobei wir uns dieses Jahr wirklich nur Kleinigkeiten geschenkt haben, weil der 2. Computerarbeitsplatz schon das (Vor)Weihnachtsgeschenk gewesen […]

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