10 Monate Heldenmädchen

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10 Monate Heldenmädchen

  • 10 Monate Heldenmädchen

10 Monate im Bauch, 10 Monate im Arm – die Zeit rast nur so dahin und ich komme kaum dazu, jeden einzelnen Moment mit dem Heldenmädchen in vollen Zügen zu genießen. Es ist so schön Mama dieses kleinen Mädchens zu sein. ♥ Natürlich ist nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen, die Nächte können wach schon Mal ganz schön anstrengend und die Tage lang werden, aber die Karten mischen sich auch täglich neu und so kann ich das gut hinnehmen.
10 Monate Heldenmädchen

Schlafen: Es ist ein auf und ab. Mal denke ich, der Knoten sei geplatzt und es klappt wieder, dann kommen aber wieder grottige Nächte. Seitdem ich dem Heldenmädchen eine Flasche anbiete, wenn ich ins Bett gehe, schläft sie meistens dann durch, wenn sie denn mal in den Schlaf gefunden hat. Dann wird sie erst zwischen 6 und 7 Uhr wach. | Ihre Schlafpositionen wechseln immer noch sehr, mal finde ich sie auf dem Bauch, meistens aber doch auf der Seite oder dem Rücken. | In den letzten 3 Monaten fummelt sie immer am Mini-Mulltuch herum, um einzuschlafen, legt es sich über die Augen, schmiegt es an die Wange. Irre niedlich. ♥ Neuerdings spannt sie zum Kuscheln auch die Bettmaus ein und vergräbt ihr Gesicht darin, um einzuschlafen.
Rhythmus: Zwischendrin hatte sich wieder ein wenig Rhythmus eingestellt und sie schlief tagsüber 2 Mal, abends dann zu unterschiedlichen Zeiten, spätestens aber um 19.30 Uhr. Die Schläfchen tagsüber sind aber wieder sehr chaotisch geworden. Immer mal wieder lässt sie den Mittagsschlaf ganz ausfallen und schläft von 10 bis 18 Uhr gar nicht – das sind dann sehr heftige Tage.
Essen: Milch ist nach wie vor eher out und ich habe das Gefühl, sie trinkt sie tagsüber nur, um Durst zu stillen. Wobei ich ihr auch immer Wasser anbiete, da schafft sie etwa 70-130ml am Tag. | Das 2. Frühstück gegen 10 Uhr ist mittlerweile ein Frischkäsebrot, wahlweise Obst hinterher. Das meistert sie ziemlich gut selbst. Den Mittagsbrei zwacke ich nun immer mal wieder von unserem normalem Essen ab, püriere es auch nur noch grob, das klappt erstaunlich gut. Ansonsten tut sie sich mit härterem Obst und Gemüse wieder schwerer, weil sie nun ordentlich abbeißt und dann nicht damit zu Recht kommt. Mhm.
Schnullern: Daumenliebe, wieder ganz große. | Neuerdings zeigt sie mit Daumennuckeln an, dass sie müde ist oder Hunger hat. Nettes Feature!
Unterwegs: Die Babywanne des Kinderwagens ging weiterhin gar nicht. Bis ich den Wagen umgebaut hab, seitdem ist sie plötzlich total glücklich und ausgelassen im Wagen. Ha! | Die Babyschale war in den letzten Wochen eine absolute Katastrophe. Zwar freute sie sich total, wenn ich sie reinsetzte, aber kaum unterwegs wurde sie richtig giftig. Ende Februar sind wir dann auf einen Reboarder umgestiegen. Darin fährt sie deutlich entspannter mit, wenn auch nicht ganz ohne quengeln. Na immerhin etwas. | Ansonsten ist sie wirklich gerne unterwegs. Einkaufen z.B. und dabei im Einkaufswagen sitzen mag sie gerne und freut sich sehr darüber. Lange Fahrten allerdings werden nicht so gut aufgenommen. Ich denke mal, weil sie so gerne herumrobbt und sich bewegt, ist ihr das ewige Sitzen dann einfach nicht auslastend genug.
Weinen: Seit das Heldenmädchen durch die ganze Bude robbt und krabbelt, hat sich das eigentlich gänzlich gegeben. Sie weint/motzt/nörgelt nur noch, wenn was ist. Und im Auto. Mäh.
Sprache & Sinne: In den letzten 2 Wochen ist das Quatschen arg zurück gegangen und sie krost viel mehr ruhig vor sich hin. | Allerdings kommt auch ständig ein „Da!“. Wenn sie dabei etwas bestimmtes anguckt, erkläre ich ihr, was es ist. | Fremdeln war bisher kein Thema. Zwar guckt sie ihr fremde Personen oder welche, die sie seltener sieht skeptisch an, aber schon nach ein paar Minuten taut sie auf und verhält sich wie immer. | Im letzten Monat hat sie wahnsinnig viel nachgeahmt, das war vorher nicht so extrem der Fall: Sie gibt (Luft-)Küsschen, winkt, macht Quatschgeräusche nach und ist generell sehr interessiert.
Motorik: Aus dem meist liegenden Mädchen ist ein sehr aufrechtes, oft stehendes geworden. Wahn.sinn! Sie robbt durch die ganze Bude, setzt sich hin, zieht sich überall hoch, klettert überall rein und drüber. Am liebsten klettert sie in den Wohnzimmertisch und lässt sich damit herumfahren, was die Große gerne übernimmt. Einer ihrer Lieblingsorte ist die Couch, da zieht sie sich an der Lehne hoch und steht dann vor dem Terrarium. Oft hält sie sich auch mit nur einer Hand fest, was mal mehr, mal weniger gut klappt. | An sich ist das Mädchen den ganzen Tag unterwegs. Sobald man sie irgendwo absetzt, setzt sie sich in Bewegung. | Mit ca. 9,5 Monaten hat sie sich das erste Mal hingesetzt, wiederholte es erst nur zögerlich, mittlerweile aber sehr souverän. | Der Pinzettengriff funktioniert prima. Und wenn etwas zu klein ist, um es damit aufzunehmen, wird eben der Finger so lange drauf gedrückt, bis es an ihm kleben bleibt und dann sicher in den Mund befördert werden kann. | Krabbeln kann sie. Theoretisch. Praktisch geht robben aber schneller und wird daher auch meist angewandt. Sie krabbelt nur ganz kurze Strecken, wenn sie irgendwo höher dran möchte. | Sie liebt es, Dinge aus einem Becher heraus zu holen, schafft es aber noch nicht ganz, sie rein zu bekommen. Bauklötze gegeneinander hauen findet sie auch toll, aber da passt die Koordination noch nicht so ganz.
Haut & Haar: Durch die Heizungsluft hat sie immer mal wieder trockene Haut, das kompensieren wir mit einölen nach dem Baden. Ansonsten gibt’s noch eine Creme für das Gesicht, wenn es ganz arg ist. | Die Haare sind förmlich explodiert und richtig hell dazu. Mittlerweile bekommt sie tagsüber immer eine Spange ins Haar, damit sie ihr nicht so in die Augen hängen.
Zahnstatus: Keine Neuigkeiten, es sind weiterhin 4.
aussortiert: 74 habe ich nun kürzlich doch aussortiert, das wurde alles arg eng und kurz. 80 passt erstaunlich gut, dabei sieht alles so riesig aus! Für den Sommer hab ich jetzt mal viel 86 gekauft, mal sehen ob das dann passen wird.
Top: Baden, Kinderwagen fahren, Hände waschen, stehen, hüpfen, klettern, singen.
Flop: Nase putzen, Gesicht waschen, still liegen oder sitzen.

Mamasein: Momentan bin ich immer mal wieder wehmütig: Dieses kleine, bewegungsfreudige Mädchen war mal in meinem Bauch? Un.glaub.lich! Ich sehe vor meinem inneren Auge das Bild, als ich in den Kreisssaal geschoben wurde und der Mann sie kuschelte. Winzig klein, schrumpelig und unendlich niedlich. Und jetzt? Sie ist ständig in Bewegung, jagt von einem Abenteuer ins nächste, wächst und lernt so viel Neues – es ist faszinierend! | Ich ertappe mich jedes Mal dabei wie ich Grinsen muss, wenn ich „meine Kinder“ sage, es ist immer noch unwirklich, dass ich jetzt zwei davon hier rumspringen hab. Zwei! Und es ist toll so, wie es ist! ♥

Von | 2016-03-15T10:34:55+00:00 Dienstag, 15. März 2016|Kategorien: Kinder, Kinder!|Tags: , , , , |5 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

5 Kommentare

  1. Kiwimama 15. März 2016 um 11:01 Uhr - Antworten

    Ein schönes Update und super niedliche Bilder!
    Darf ich fragen, wann du angefangen hast, ihr ein Brot zu geben? Ich bin am hin und her überlegen, ob ich bei meiner kleinen Maus auch mal damit anfangen sollte, ihr etwas „festere“ Sachen zu geben.
    Die Sache mit dem „Da!“ hat hier gerade auch angefangen. Sooo süß! 🙂

    Liebe Grüße
    Steffi

    • Alltagsheldin 15. März 2016 um 21:14 Uhr - Antworten

      Das Mädchen war ziemlich genau 7,5 Monate alt beim ersten Mal, aber da klappte es nur mäßig gut, es landete mehr auf dem Boden als im Baby. Mit ca. 9 Monaten hab ich einen nächsten Versuch gestartet und da klappte es richtig gut. Sie isst jetzt eine ganze Scheibe Brot (ohne Kruste) alleine.
      Ja, das „Da!“ finde ich auch so niedlich und bin gespannt, wann das Zeigen auf Dinge dazu kommt. ♥

      • Kiwimama 17. März 2016 um 13:50 Uhr - Antworten

        Danke für die Info! Ich werd das demnächst auch mal ausprobieren 🙂

  2. Ilaina 17. März 2016 um 06:09 Uhr - Antworten

    Naja, das Durchschlafen hat recht wenig mit der Flasche am Abend zu tun. Essen und Nachtschlaf hängen nicht zusammen, es ist ein Reifeprozess des Gehirns, der dafür sorgt, dass ein Kind durchschläft. Und das wird sich noch ewig zig mal ändern, gewöhn Dich lieber nicht dran. Bei uns wird vor größeren Entwicklungsschüben ein paar Tage durchgeschlafen und dann ist nachts erstmal wieder High Live.

    Milch darf ruhig Durststiller sein bzw. unter einem Jahr dürfte es sogar noch Hauptnahrungsmittel sein. Also einfach weiter geben und immer mal Wasser anbieten (ich gehe davon aus, dass sie immer noch Pre bekommt). Es gibt übrigens Stillkinder, die noch mit über einem Jahr ihren Flüssigkeitsbedarf mit Milch decken und das ist ok so.

    Sitzen und Hinstellen (aus Bauchlage) wird hier seit einiger Zeit hier auch ganz eifrig geübt, ebenso Krabbeln. Klappt alles noch nciht so recht (denke, da fehlt auch einfach noch Muskelmasse, muss ja doch bisschen was aufholen).

    • Alltagsheldin 17. März 2016 um 19:55 Uhr - Antworten

      Ja, ich weiß dass das Schlafen nichts mit dem Essen zu tun hat. Mir geht es darum, dass sie ganz wach wird, trinkt und danach ewig nicht mehr in den Schlaf findet. Oft döst sie nur herum und wird immer wieder motzig. Dem kann ich entgegenwirken, wenn ich ihr zeitig selbst eine Milch anbiete, dann trinkt sie im Halbschlaf so viel sie braucht und schläft entspannt weiter.
      Ansonsten bieten wir ihr immer Milch an, wenn sie ins Bett geht, tagsüber nimmt sie sie nur zum Schlafen an, deshalb muss ich ihr noch Wasser anbieten, das würde sonst viel zu wenig sein. Leider. 🙁

      Pass auf, beständiges Üben und Zack, bald wird nur noch gestanden – das geht so rasend schnell. 🙂

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