12 Monate Heldenmädchen – mein Baby ist ein Jahr alt!

\12 Monate Heldenmädchen – mein Baby ist ein Jahr alt!

12 Monate Heldenmädchen – mein Baby ist ein Jahr alt!

  • 12 Monate Heldenmädchen

Ein Jahr ist das Heldenmädchen nun bei uns. Das sind 12 Monate, 52 Wochen (und 2 Tage), 366 Tage, 8.784 Stunden, 527.040 Minuten oder 31.622.400 Sekunden. Diese Zeit, jeden einzelnen Moment, habe ich sehr genossen und ich erinnere mich an so viele kleine Dinge, die sich für immer in mein Herz gebrannt haben: Wie sie mir kurz gezeigt wurde und dann mit dem Mann und der Hebamme verschwand, wie ich in den Kreisssaal geschoben wurde und der Mann sie kuschelte, wie sie wochenlang – so klein und ganz winzig – auf meiner Brust schlief, wie fest sie zupackte, wenn ich ihr meinen Finger hin hielt, wie niedlich sie schmatzte, wenn sie satt war, wie sie ihre ersten Töne brabbelte, wie ich mich wunderte wo sie hin ist, als sie sich das erste Mal weg rollte, wie sie das erste Mal stand, wie niedlich sie ausflippt, wenn sie auf den Arm möchte, wie sie mit dem Popo zur Musik wackelt, wie sie sich – den Daumen im Mund – an mich schmiegt. Ihr Duft, ihre Stimme, ihr freches Grinsen, der Schalk den man in ihren Augen blitzen sieht – mein kleines Mädchen, meine kleine große Liebe. ♥ 1 Jahr alt, so groß und doch noch so klein.

1 Jahr Baby - Babyzeit - Rückblick - 12 Monate

Arzttermine: Ende April waren wir beim örtlichen Hausarzt, weil sie einen Windelsoor hatte, den wir aber schnell in den Griff bekamen. Die U6 steht erst Ende Mai an.
Schlafen:
 Das Schlafen klappte auch in diesem Monat ziemlich gut. Sie geht zwischen 18 und 20 Uhr ins Bett, bekommt gegen Mitternacht nochmal eine Milchmahlzeit und schläft dann bis ca. 6 oder 7 Uhr durch. Meistens.
Rhythmus: Auch hier nichts Neues: 2 Schläfchen, zu ziemlich ähnlichen Zeiten. Auch die Mahlzeiten haben wieder einen festen Rhythmus. | Für gutes „In-den-Schlaf-finden“ muss sie 4 Stunden wach sein, dann ist sie müde genug, um schlafen zu können, aber nicht übermüdet.
Essen: Nach und nach hat sich das wieder ganz gut normalisiert. Das Heldenmädchen isst 4 Mahlzeiten „festes“ Essen, dazwischen, also vor dem Schlafen, auch noch immer etwas Milch, davon aber nicht mehr ganz so viel. Ich glaube, das ist ein ganz guter Weg. | Festes Essen am Tisch klappt generell ganz gut, sie probiert gerne und viel aus. Wenn jemand isst, MUSS sie etwas ab bekommen, sonst wird sie motzig.
Schnullern: Ich hab in diesem Monat immer mal wieder versucht ihr den Schnuller „anzudrehen“, klappt tagsüber manchmal ganz gut. Zumindest hat sie verstanden, wo zu der gut sein soll. Aber es ist mehr ein Spiel, als dass es ein Ersatz für den Daumen wäre. Schade.
Unterwegs: Draußen sein rockt. In jeder Form. Außer es ist das Auto, das wird nach wie vor eher boykottiert. Kurze Strecken sind dabei meist noch okay, längere hingegen ein echtes Problem. | Ich hab versucht sie mir mal im Tuch auf den Rücken zu binden, aber das klappte nicht so gut, weil sie arg zappelt – trotz Hilfe vom Mann. Die Ergo hab ich dafür auch nochmal ausprobiert, was wiederum total super ging. Ich trug sie nun mehrmals darin auf dem Rücken und bin begeistert: das Mädchen kann wunderbar gucken, fühlt sich wohl und für mich ist es auch sehr bequem. Toll!
Sprache & Sinne: „Nai“ (Nein), „Baaa(ll)“ (Ball), „Nanana“ (wenn sie etwas tut, was sie nicht soll), „Bah“ (alles andere), sind neu dazu gekommen. „Mama“ und „Papa“ hingegen sagt sie gar nicht mehr. Generell faszinieren sie alle Wörter mit einem „B“ am Anfang. | Wenn sie vorgelesen bekommen möchte, holt sie sich ein Buch aus dem Regal und krabbelt damit zur verfügbaren Person. Fasziniert hört sie zu, zeigt auf alles, was sie erklärt haben möchte. Nach 2 bis 3 Durchgängen verliert sie dann die Lust und macht was anderes. | Zeigt man ihr etwas – z.B. wie man mit einem Löffel in der Tasse rührt – macht sie es direkt nach und freut sich. | Was Fremdeln angeht, so kommt da ab und zu ein bisschen was, aber das ist kaum der Rede wert: Wenn ihr unbekannte Personen da sind, geht sie nicht (mehr) gleich auf sie zu und lässt sich nicht direkt anfassen. Sie schmiegt sich an die ihr bekannten Menschen und guckt erstmal, lächelt aber. Nach einem Weilchen ist alles wieder gut.
Motorik: Sie liebt Ballspiele und rollt ihn mir strahlend zu, um mich zum Spielen aufzufordern. Wenn er wegrollt, krabbelt sie ihm in windeseile hinterher und freut sich einen Ast, ihn zu erwischen. | Alle Strecken die sie an Möbeln laufend überwinden kann, läuft sie auch, der Rest wird gekrabbelt. Frei stehen klappt auch ganz gut und schon ziemlich lange! Auch einen ersten freien Schritt hat sie sich schon gewagt. Wohohooo! | Musik liebt das Heldenmädchen heiß und innig. Wenn sie möchte, dass ich sie einschalte, krabbelt sie zum Subwoofer und fummelt am Verstärker herum. Klingen die ersten Töne, tanzt sie ganz niedlich dazu. | Mit etwa 11,5 Monaten kletterte sie das erste Mal auf die Couch und macht das nun ständig. Besonders gerne in unbeobachteten Momenten. Überhaupt klettert sie gerne herum und versucht überall drauf zu steigen. | Ihr Beistellbett haben wir nun auf die niedrigste Etage eingestellt, so läuft das Heldenmädchen nicht mehr Gefahr, sich über das Gitter zu stürzen. Zwar ist das nun nicht mehr auf der selben Höhe wie das Elternbett, aber sie klettert da souverän rauf und lässt sich runter einfach fallen. |
Zahnstatus: 6 Zähne, nix neues in diesem Monat.
aussortiert: Viele Teile in 80 sind nun auch wegsortiert, 86 bzw. 86/92 trägt sie nun großteils. Ich glaube, sie hat da einen ziemlichen Wachstumsschub gehabt.
Top: Sämtliche Becher und Besteck, raus gehen, die Großeltern sehen,
Flop: Autofahren, zum Wickeln liegen müssen,

Mamasein: Puuh, was soll ich sagen? Mein Baby ist kein Baby mehr und gehört nun zu den Kleinkindern. Das fühlt sich ziemlich seltsam an, weil sie doch immer noch mein Baby ist! Ich muss dieser Tage immer wieder an die letzten Tage der Schwangerschaft denken, was für eine Panik die Ärztin gemacht hat und wie sich dann alles fügte und gut wurde. Es ist für mich so überwältigend, dass dieser kleine Mensch mal ein Zellhaufen gewesen ist und nun hier herum flitzt. Hach ja. ♥
Dienstags hab ich immer lange Uni und sehe sie nur morgens ca. 1 Std., wenn ich abends nach Hause komme, schläft sie längst. Da vermisse ich sie sehr. Zum Glück hab ich dafür Mittwochs frei und sehe sie den ganzen Tag (alleine). Das macht das wieder wett und ich genieße den Tag ganz besonders mit ihr!

Heute feiern wir also ihren ersten Geburtstag. Ganz klein, nur mit der Schwiegerfamilie, einem (viel zu großen!) Haufen Geschenke, ganz viel Liebe und tollen Erinnerungen an das vergangene Jahr. Ich bin so gespannt, wie sie sich weiter entwickelt, wie sie wird, was sie gerne machen wird und was nicht – darüber werde ich sicherlich auch ab und zu berichten. ♥

Von | 2016-05-15T10:34:07+00:00 Sonntag, 15. Mai 2016|Kategorien: Kinder, Kinder!|Tags: , , , , |1 Kommentar

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein Kommentar

  1. Ilaina 17. Mai 2016 um 13:49 Uhr - Antworten

    Wahnsinn, wie schnell so ein Jahr vergeht. Mama und Papa wird hier auch kaum noch gesagt, bzw. Mama wird immer dann gebrüllt, wenn irgendwas nicht passt und sei es, dass der Papa ausm Raum gegangen ist. Mama muss es halt richten XD
    Ansonsten ist hier grad Küßchen geben und Essen teilen (füttern) total in. Sie versucht allein mit Besteck zu essen und sie kann aus ihrem Becher trinken (meist sogar ohne nass werden).
    Seit allerneuestem signalisiert sie nein per Handzeichen (von sich aus) und widerspricht damit sogar. Da weiss man dann nicht, ob man lachen soll oder nicht (nicht dass sie denkt, man lacht sie aus).

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