Geschenk zum Zeugnis – eine Kleinigkeit, ein Ausflug und Zeugnisgeld

\Geschenk zum Zeugnis – eine Kleinigkeit, ein Ausflug und Zeugnisgeld

Geschenk zum Zeugnis – eine Kleinigkeit, ein Ausflug und Zeugnisgeld

  • Geschenk zum Zeugnis - Ferien-chillaxing-Korb

Seit Nina zur Schule geht, bekommt sie ein Geschenk zum Zeugnis vor den großen Ferien. Mal war es ein Buch und eine Karte, mal ein Ausflug. Irgendwann bürgerte sich Zeugnisgeld ein. Sie bekommt seitdem für jedes sehr gut 3,- €, für jedes gut 2,- € und für jedes befriedigend 1,- €. Generell ist das Geld eher symbolisches Feriengeld, meist geht sie mit Freunden Eis essen oder shoppen, wo das dann ausgegeben wird. Zuletzt fand ich einfach nur Geld aber irgendwie blöd, streichen wollte ich es aber auch nicht…

Geschenk zum Zeugnis

Ich überlegte also, womit ich ihr noch eine Freude machen könnte. Da gibt es viele Dinge, aber es sollten zum Einen eher Kleinigkeiten sein und zum Anderen wollte ich, dass sie sich an eine gemeinsame Unternehmung erinnert…

Ferien-chillaxing-Korb

Als erstes fiel mir ein Ferien-chillaxing-Korb ein. Sie liebt Süßkram und hortet es immer, bis zu den Wochenenden, an denen ihre ♥-Freundin zu Besuch kommt. Also habe ich ein paar Kleinigkeiten besorgt, die sie total gerne mag und sie in einem Korb zusammengefasst. Hinzu kam auch noch ein Duschschaum, den sie momentan vergöttert und von dem ich aus sicherer Quelle weiß, dass ihr aktuell genutztes fast leer ist und sie nur noch – Alarm! – 3 im Vorrat hat!
Geschenk zum Zeugnis - Ferien-chillaxing-Korb

Zeugnisgeld

Das Zeugnisgeld habe ich natürlich nicht gestrichen und ordnungsgemäß beigelegt. Dieses Mal immerhin 17,- € extra für sie. Wobei Nina selbst überhaupt nicht zufrieden mit ihrem Zeugnis gewesen ist und für das nächste Schuljahr große Pläne hat.
Geschenk zum Zeugnis - Zeugnisgeld

Ein Ausflug

Am Tag der Zeugnisausgabe wollte ich aber auch unbedingt was machen. Als Abschluss zum Schuljahr, um sie auf die Ferien einzustimmen. Ich weiß von Nina, dass sie unheimlich gerne mit Lotte schwimmen gehen würde. Bisher haben wir uns das nicht gewagt, weil Lottes Wachphasen selten 4 Stunden übersteigen und sie danach sehr unleidlich wird. Außerdem ist es im Schwimmbad laut, wuselig und aufregend und ich war mir unsicher, ob sie dort zum Beispiel essen würde, oder so lange zu abgelenkt wäre, bis der Hunger zu groß ist und sie sich nicht mehr aufs Essen konzentrieren kann.

Schwimmen!

Jedenfalls packte ich noch in Ninas Abwesenheit die Schwimmtaschen und verfrachtete sie ins Auto. Als sie nach der Schule nach Hause kam, stellten wir ihr in Aussicht gemeinsam Essen zu gehen und sie durfte sich aussuchen, wo. Ihre Wahl fiel auf ein Fast-Food-Restaurant, das wir selten besuchen. Ganz gut, denn das liegt in der Nähe des Freizeitbads.

Jedenfalls war die Überraschung groß, als wir nicht nach Hause fuhren und stattdessen dort parkten. Nina war ganz aus dem Häuschen und freute sich darauf zu sehen, wie Lotte das Schwimmbad findet. Aus- und Umziehen klappte ziemlich gut, duschen gar nicht, aber dafür flippte sie beim Anblick des Wassers völlig aus. Nina und Lotte spielten so schön im Babybecken, später auch im Kinderbecken. Ab und zu ging der Mann mit Nina rutschen oder ich mit ihr ins große Becken oder nach draußen zum Tauchen – das war so, so, SO schön! Und total unkompliziert mit Lotte, die das Wasser genoss. Als sie Hunger bekam, aß sie zwar sehr langsam und abgelenkt, aber sie aß. Sogar eine 30 minütige Kuschel-und-Ruhe-Pause war drin, dann ging es nochmal ins Wasser, bevor wir dann endgültig nach Hause gefahren sind. Zwar waren es nur 2,5 Stunden im Schwimmbad, aber für den Anfang war das ziemlich gut.

Nina freute sich total über diesen Tag nur für sie, besonders aber über den Besuch im Schwimmbad und ich freue mich schon darauf, mir das nächste Mal etwas für sie zu überlegen! ♥

Von | 2016-07-11T19:00:32+00:00 Montag, 11. Juli 2016|Kategorien: Anleitungen, Ideen & Tipps, Kinder, Kinder!|Tags: , , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

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