im Wartemodus | ET -9

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  • Wartemodus - warten auf das Baby - Et -9

Momentan befinden wir uns im Wartemodus: das Winterkind könnte jederzeit den Startschuss geben und sich auf den Weg machen. Einerseits horche ich ständig in mich hinein, warte und hoffe, dass es bald los geht. Zumal ich mir sehr wünsche, dass es nicht zur Einleitung kommt. Andererseits ist da auch diese Angst, eine spontane Geburt wieder nicht zu schaffen. Wie käme ich emotional damit zurecht? Die erste Geburt zu verarbeiten hat lange gedauert. Mit der zweiten war ich eigentlich immer im reinen, aber manchmal stellt sich mir dann doch die Frage, ob der Kaiserschnitt auch wirklich nötig war, oder nur so schnell reagiert wurde, weil das geschätzte Gewicht so hoch war? Das werde ich wohl nie erfahren…

Wartemodus - warten auf das Baby - Et -9

der Wartemodus ist anstrengend

Ich versuche mir die Wartezeit zu verkürzen: wir haben das Arbeitszimmer fertig gemacht, ich habe einige Teile genäht und auch heute Abend will ich noch ein oder zwei Oberteile für das Baby nähen. Gestern fiel mir nämlich auf, dass ich viel zu wenige da hab.

Ansonsten versuche ich möglichst viel wegzuarbeiten: Möglichst wenig Wäsche zu hinterlassen, möglichst alles für das neue Baby vorbereitet haben, die Kinder möglichst gut auf alles vorbereiten und versorgt wissen und dabei noch was für die Uni tun. Letzteres klappt grad gar nicht so gut. Bei all den Wehen in den letzten Tagen mag ich nicht mehr zur Uni watscheln. Dafür hab ich mir mal genau notiert, wie und bis wann ich Studien- und Prüfungsleistungen erbringen müsste. Da ist von einer Klausur am 30.01. bis hin zu einer Hausarbeit bis zum 14.03. alles dabei. Was davon für mich realistisch ist, weiß ich allerdings gar nicht so recht. 6 Verandtaltungen mal 2 Leistungen sind halt schon „puuuh“.

Aber ich möchte mir jetzt auch keinen Stress machen und mich in den nächsten Tagen erstmal nur auf das Winterkind konzentrieren: den Wartemodus genießen, die Tritte spüren, die Minibabyklamöttchen bestaunen und freuen. Bald sind wir fünf. Das ist so ein wahnsinniges Wunder, ein Glück, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. <3

Von | 2017-01-10T23:30:07+00:00 Dienstag, 10. Januar 2017|Kategorien: Kugelrund|Tags: , , , , |1 Kommentar

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein Kommentar

  1. This Article was mentioned on helden-familie.de

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