4 Monate Jona – großer Entwicklungssprung und noch mehr gute Laune

\4 Monate Jona – großer Entwicklungssprung und noch mehr gute Laune

4 Monate Jona – großer Entwicklungssprung und noch mehr gute Laune

  • 4 Monate Jona - großer Entwicklungssprung und noch mehr gute Laune

4 Monate Jona, das ist schon ziemlich irre! Der letzte Monat – besonders die letzte Woche – war sehr intensiv. Irgendein großer Entwicklungssprung stand an und plötzlich macht er so viel und ist noch mehr „da“ – ich liebe es so sehr, ihn bei seiner Entwicklung zu begleiten! ♥

großer Entwicklungssprung

In der letzten Woche hat sich bei Jona so viel getan, das fiel mir immer wieder auf. Plötzlich greift er ganz gezielt, hält den Gegenstand fest und sieht ihn sich an, schiebt ihn sich in den Mund und erkundet ihn. Er lacht so wahnsinnig viel, strahlt eigentlich ständig und ist guter Laune. Geweint wird nur, wenn ein Grundbedürfnis nicht erfüllt ist, dann aber sehr laut. Da kennt er auch keine Eskalationsstufen und brüllt von jetzt auf gleich los.
4 Monate Jona - großer Entwicklungssprung und noch mehr gute Laune

Schlafen, Essen & Wachphasen

Zusammen mit dem Entwicklungssprung kam auch spät abends oder nachts noch eine Mahlzeit dazu. Irgendwann abends kommt er ins Beistellbettchen, schläft aber nur ca. bis Mitternacht. Dann trinkt er noch eine Milch, die mit nur ~120 ml eher klein ausfällt. Nach dem Wickeln ist er dann oft hellwach und strahlt so durch die Gegend. Gestern z. B. schaute er sich den Sternenhimmel nochmal an, wurde dann unruhig und schaffte es mit Kuscheln gut in den Schlaf. Aber wenn er auf dem Rücken liegend liegt, schläft er nicht gut oder lange und wird dann bald unruhig und wach. Auch das Einschlafen ist eher schwierig, da ihn der Moro-Reflex sehr ärgert. Wenn er grad wegmuckelt zucken die Arme und er ist hellwach und sehr ärgerlich darüber. Pucken mag er aber gar nicht und protestiert direkt lautstark.
Einige Male wollte er nun zwischen 4 und 6 Uhr nochmal etwas Trinken, schlief danach auch gut wieder ein. Zwischen 7 Und 8 Uhr ist dann aber endgültig Schluss. Waschen, Anziehen und Kuscheln stehen dann ganz hoch im Kurs.
Über den Tag verteilt trinkt er 4-5 Fläschchen mit 130-230 ml. Das ist sehr unbeständig, aber ich vertraue darauf, dass er sich schon holt was er braucht. Wenn es tagsüber doch mal zu wenig war, trinkt er abends und/oder nachts nochmal mehr und gleicht das so aus. Tagsüber liegen 3-4 Stunden zwischen den Mahlzeiten, mal mehr, mal weniger.

Jona hat immer wieder längere Wachphasen und grad jetzt beim Entwicklungssprung waren es dann auch mal 3-4 Stunden. Dann aber ist er überdreht, findet schwer und nur in einer bestimmten Position zur Ruhe. Besonders abends ist er meistens länger unruhig und quengelig, bis es dann endlich geschafft ist und er schläft. Eigentlich übernimmt der Mann Jona abends, während ich Lotte ins Bett bringe, aber immer öfter nehme ich ihm hinterher den Kleinen ab, weil er einfach nicht zur Ruhe kommt. Da der Mann aber Jonas Versorgung tagsüber fast zu 100% übernimmt, bin ich dann auch echt froh wenn ich ihn endlich kuscheln kann. Tagsüber bin ich entweder an der Uni oder mit Lotte eingespannt, sodass er eben beim Mann ist.

Geräusche, Motorik & Aufmerksamkeit

Die meiste Zeit seines Tages verbringt Jona auf dem Arm. Er mag es nicht gerne irgendwo zu liegen und erträgt es eigentlich auch nur eher kurz. Wenn er mal unter dem Spielbogen liegt, greift er zwar auch nach den Anhängseln, aber ist von dem Konzept scheinbar nicht so wirklich überzeugt. Wuselt dann Lotte herum, kuschelt und betüddelt ihn, dann ist seine Welt in Ordnung und er himmelt sie an. Überhaupt jeden, der in sein Blickfeld kommt. Auch die Stimmerkennung beherrscht er ziemlich gut und strahlt mich an, wenn ich ihn aus 2-2,5 m Entfernung anspreche. Seine Umgebung interessiert ihn generell sehr und er schaut sich alles genau an. dreht dafür den Kopf, verfolgt vorbeilaufende Menschen.
Jona liebt es aufrecht zu liegen und dabei umherzusehen, allerdings macht er dann fast Sit-Ups, um sich aufzurichten. Halte ich ihm im Liegen die Hände hin, klammert er sich dran fest und versucht hoch zu kommen. Das klappt aber nicht so gut, weil er seinen Kopf nicht mitnehmen kann.
Er greift gezielt nach Dingen, die man ihm hin hält, wenn auch noch langsam, zieht sie zum Mund und lutscht sie genüsslich an. Besonders gerne mag er dabei die Rassel und eine Knister-Schildkröte.
4 Monate Jona - großer Entwicklungssprung und noch mehr gute Laune

kurz notiert:

  • Badeliebe – ganz große
  • erster Ausflug – gut gemeistert
  • Trageliebe – im Tuch geht’s gut

U4 – alles okay, aber wir sollen üben

Zur U4 war Jona 3 Monate, 2 Wochen und 4 Tage alt. Er wog 7100 g (+2890 g), maß 62 cm (+9 cm) und hatte einen Kopfumfang von 43,5 cm (+6,5 cm). Die Daten sind fast exakt die gleichen, wie Lotte sie hatte, nur dass sie 1 Woche älter war und schon ein höheres Startgewicht mitbrachte.
Die Übungen hat er alle trotz Müdigkeit gut mitgemacht und wurde für die gute Kopfkontrolle in Bauchlage gelobt. Dafür fehlt ihm noch Muskulatur am Hals, da kann er den Kopf schlecht bis gar nicht selbst anheben. Das sollen wir üben. Ebenso wie das Stehen bzw. Tragen seines eigenen Gewichts. Er bekam auch die 2. Impfung, die er wieder ohne Nebenwirkungen gut vertragen hat. Kein Fieber, keine besondere Anhänglichkeit, vielleicht ein bisschen mehr Schlaf? Aber das kann auch eingebildet sein, da er an dem Vormittag eh zu viel wach war und das dann am Nachmittag nachgeholt hat. Alles in allem aber war die Ärztin sehr zufrieden mit ihm.

Dreifachmama – die Kinder fehlen mir

Mittlerweile bereue ich es sehr, nicht dieses Semester komplett ausgesetzt zu haben. Ich bin an 4 Tagen die Woche weg, wenn auch meist nur für 6-7 Stunden pro Tag, aber ich merke, wie viel ich dadurch verpasse. Besonders bei Jona. Aktuell fiel mir das beim Entwicklungssprung sehr auf. Wenn ich mich freue, dass er irgendwas „Neues“ kann und der Mann dann berichtet, dass er das schon seit ein paar Tagen macht. Wie eingangs schon geschrieben kümmert sich der Mann zum Großteil um ihn und hat seinen Flow mit den Kindern, da bin ich viel außen vor. So hat er seine Routine mit den Mahlzeiten, mit dem Wickeln, mit dem Baden und Einschlafen. Ich bin wenn, dann eher für Lotte zuständig, weil sie nach meiner Abwesenheit sehr an mir klebt. Aber nun gut, zum Glück geht das Semester auch nur noch bis Ende Juli, dann hab ich Semesterferien und habe im kommenden Wintersemester (vermutlich) volle Elternzeit, da freue ich mich sehr drauf!

 

Von | 2017-05-24T07:22:44+00:00 Mittwoch, 24. Mai 2017|Kategorien: Kinder, Kinder!|Tags: , , , , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

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