KiTa-Eingewöhnung U3 | 4. Woche – eingewöhnt – oder nicht?

\KiTa-Eingewöhnung U3 | 4. Woche – eingewöhnt – oder nicht?

KiTa-Eingewöhnung U3 | 4. Woche – eingewöhnt – oder nicht?

  • KiTa-Eingewöhnung U3 | 4. Woche – eingewöhnt – oder nicht?

3 Wochen Eingewöhnung liegen bereits hinter uns und die 4. Woche beginnt. Nachdem der 15. Tag so gut gelaufen ist, fragte ich mich kurz, ob es das schon gewesen sein soll. Kein Weinen beim Mann, alles in Ordnung. Geht es wohl so weiter?

Eingewöhnung Tag 16 – „Ich komme an.“

Da sich Lotte vom Mann viel besser lösen kann, übernimmt er das Bringen – wann immer es geht. So auch heute. Er zog sie um, Lotte klemmte die Klammer an den Igel und verabschiedete sich mit Ines von ihm. Ohne dass sie eine Träne vergossen hätte konnte der Mann gehen.

Nach dem Mittagessen holte er ein fröhliches Kleinkind ab, das dringend einen Mittagsschlaf brauchte.

Eingewöhnung Tag 17 – „Mit Mama pielen!“

Da der Mann heute früh einen Termin hatte, musste ich Lotte wieder bringen. Zusammen mit Jona in der Babyschale zog ich sie um, wo sie gleich wieder weinerlich wurde. Sie wollte dass ich da bleibe und mit ihr spiele – so wie die ersten 2 Wochen eben auch. Ich erklärte ihr, dass der Kindergarten für Kinder und nicht für Mamas ist, drückte sie nochmal und übergab sie wieder an Ines. Lotte weinte und schluchzte, beruhigte sich aber bei Ines auf dem Arm sofort wieder und winkte mir dann auch. Sie sah nicht überglücklich aus, weinte aber zumindest nicht. Immerhin.

Der Tag war wieder sehr gut. Sie hat gespielt und kein einziges Mal geweint.

Eingewöhnung Woche 4 - Lotte spielt

Eingewöhnung Tag 18 – „Lotte NICH Kindahaus!“

Schon als ich – der Mann hatte wieder einen frühen Termin – mich mit ihr auf den Weg machte, war Lotte schlecht gelaunt und wollte nicht ins Kinderhaus. Dort angekommen bekräftigte sie das immer wieder. Aber mit nach Hause wollte sie auch nicht.
Nach dem Umziehen ging ich mit ihr in die Gruppe, wo aber nur Pamela da war. Pamela ist toll, ganz jung, eben erst fertig mit der Ausbildung – ich mag sie! – aber mit Lotte hat sie bisher eher wenig zu tun gehabt. Ich fragte sie, wie es mit dem Mittagsschlaf aussieht, denn Lotte fragte schon mehrfach, ob sie auch dort schlafen würde. Pamela konnte mir dabei aber nicht helfen und schickte uns nach unten zu Andrea. Diese war etwas überrascht, meinte aber wir könnten das machen, wann immer uns danach ist und Lotte wollte heute. Ein bisschen mulmig war mir bei dem Gedanken schon, aber wenn Lotte das will, wird sie wohl so weit sein?!

Der Abschied fiel ihr wieder schwer, sie weinte bei Pamela auf dem Arm kurz auf, winkte mir aber auch wieder ohne fließende Tränen.

[Ehrlich gesagt rechnete ich nicht damit, dass Lotte dort schlafen würde. Tatsächlich schickte mir Andrea um kurz nach 13 Uhr ein Bild per WhatsApp, wo Lotte tief und fest schlief. <3]

Als ich sie um 14 Uhr abholen wollte, schlief Lotte noch immer im Wuselraum – als einzige. 15 Minuten lang weckte ich sie, bis sie endlich die Augen aufschlug und ziemlich schlecht drauf war – müde eben. Leider hatten wir es eigentlich eilig, sodass ich ihrem Wunsch, noch etwas zu spielen, nicht nachkommen konnte.
Zuhause hing sie ein ganzes Weilchen durch und kuschelte viel auf der Couch, bis sie abends einfach umfiel. Der Mittagsschlaf war zu kurz.

Eingewöhnung Tag 19 – „Lotte pielen!“

Als der Mann Lotte heute wieder brachte, verabredete er, dass er sie um 15 Uhr herum abholen würde, damit sie nach dem Aufstehen nochmal etwas spielen kann.
Der Abschied war diesmal auch bei ihm nicht so super und sie klammerte und weinte ein wenig, bis er verschwunden war.

Nachmittags holte er eine zufriedene Lotte ab, die nach dem Mittagsschlaf noch gespielt und einen Snack gegessen hatte. Sie erzählte begeistert vom Tag!

Eingewöhnung Tag 20 – „Tschüss Papa!“

Auch heute brachte der Mann Lotte ins Kinderhaus. Sie klemmte ihre Klammer an, drückte ihn und verschwand mit Carina im Gruppenraum. Keine Tränen, kein Drama.

Nachmittags holte er sie wieder ab und konnte beobachten, dass sie wieder ein Stückchen mehr angekommen ist. Sie alberte beim Snack mit ihrer Sitznachbarin herum und machte Quatsch.
Zuhause berichtete sie von Äpfeln zum Nachtisch, einem Bauwerk und Spaß. Juhu! <3

Eigentlich starten wir nun in die 5. Woche der Eingewöhnung. Aber am Abend war Lotte verschnupft, hustete ein wenig. Mal sehen, ob das morgen was wird…

Von | 2017-09-29T22:41:27+00:00 Freitag, 29. September 2017|Kategorien: |, Kinder, Kinder!|Tags: , , , |1 Kommentar

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein Kommentar

  1. […] (Vor)Letzte Woche war die Eingewöhnung noch sehr durchwachsen. Mal klappte es ganz ohne Tränen, mal nicht. Die 5. Woche der Eingewöhnung fand nicht statt. Lotte hatte sich erkältet, schlief schlecht und sollte sich erholen können. An sich hatte sie nur Schnupfen, da sie aber so verschleimt war, musste sie auch viel husten. Tagsüber hing sie oft durch, daher war die Pause ganz gut für sie. Auch wenn ich mir Sorgen machte, ob sie nach über einer Woche Pause überhaupt noch hingehen mag. Bis zum 3. Oktober hatte das Kinderhaus geschlossen bzw. war Lotte für den Brückentag in der Not-Betreuung nicht angemeldet. […]

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