9 Monate Jona – Stehen, Robben & Quatschen

\9 Monate Jona – Stehen, Robben & Quatschen

9 Monate Jona – Stehen, Robben & Quatschen

  • 9 Monate Jona – Stehen, Robben & Quatschen

Es ist ein bisschen verrückt zu wissen, dass Jona in 3 Monaten schon ein Jahr alt wird. Und wenn ich ihn zum jetzigen Stand mit dem der Schwestern am 1. Geburtstag vergleiche, ist das schon noch ein ganzes Stückchen weg. Aber es sind ja auch noch ganze 3 Monate, da tut sich unheimlich viel in der Entwicklung.
Wobei er sich momentan extrem auf das Stehen und Gehen konzentriert und dabei Sitzen und Krabbeln eher außen vor lässt. So hat jedes Baby so seine Skills.

das Sonnenscheinbaby kann Stehen, Robben & Quatschen

Die Phase mit dem nächtlichen Trinken hält an. 2 Mahlzeiten sind es aktuell meistens. Danach findet er eher so mittelgut in den Schlaf, krost herum, wirft sich von einer Ecke in die andere und sucht eine gemütliche Position. Tagsüber beschäftigt er sich vorwiegend damit zu stehen. Irgendwo hin robben und hoch den Popo. Leider vergisst er dabei, dass er das noch nicht sooo super beherrscht und lässt los, was zu vielen Stürzen und sehr achtsamen Eltern führt. Sobald er wach ist, muss jemand direkt hinter oder neben ihm sein, um ihn aufzufangen.

Ansonsten quatscht er neuerdings den lieben langen Tag herum, besonders wenn er irgendwas gesehen hat und eilig darauf zu robbt.

9 Monate Jona - Entwicklung - das Sonnenscheinbaby kann Stehen, Robben und Quatschen

Schlafen, Essen & Wachphasen

Schlafen funktioniert bei Jona meistens gut, nur nachts – wie erwähnt – ist es durchwachsen. Doof ist halt, dass die Windeln nicht halten und er nachts zwingend gewickelt werden muss, wodurch er dann richtig wach ist. Auch nur ganz gedämmtes Licht aus der Salzkristall-Lampe oder gar ganz im Dunkeln bringen da nichts. Nach seiner Milch ist er dann oft fit und bereit für den Tag. Um Mitternacht und nochmal gegen 4 Uhr.

Tagsüber hat er meistens Wachphasen von 2-3 Stunden und muss dann ins Bett. Ausnahmen, wo er dann auch mal 5 Stunden wach ist, gibt es auch, aber er kommt dann ganz schlecht zur Ruhe und man merkt richtig, dass ihm das nicht gut tut.

Was Beikost angeht, kann ich nichts Neues berichten. Weder Brei noch vom Tisch klappen so wirklich. Drücke ich ihm was in die Hand oder lege es vor ihn auf den Tisch, interessiert er sich sehr dafür und probiert herum, aber sobald was im Mund ist, würgt er und spuckt es wieder aus, verzieht angewidert das Gesicht. Genauso auch mit Brei.

Ich bin echt gespannt, wann er mal isst. Bei Lotte hatte ich schon das Gefühl, sie sei irre spät dran gewesen, doch mit 9 Monaten trank sie tagsüber schon kaum noch Milch. Wie unterschiedlich das ist!

Geräusche, Motorik & Aufmerksamkeit

Nach wie vor ist Jona ein total zufriedener kleiner Junge. Wenn alle seine Bedürfnisse gestillt sind, quirlt er vor sich hin. Er robbt durch die ganze Bude, auch wenn er definitiv krabbeln kann. Das macht er nur für ganz kurze Abschnitte, dann wird wieder auf Robben umgestellt. Geht halt schneller.

Die meiste Zeit steht er. An Schränken, der Couch, der Kinderküche und auf dem Schoß. Sobald es geht, stellt er sich hin und werkelt vor sich hin. Puzzles werden auseinander genommen, alles kommt in den Mund und wird untersucht.

Sitzen ist nach wie vor keine Option. Zwar schiebt er sich aus der Krabbel-Position mal fast zum Sitzen hoch oder landet auf dem Po, wenn er stand, aber er stützt sich dabei mit einer Hand am Boden ab. Mal sehen, wann das klappt. Ich hoffe ja, bald, damit das ständige Stehen nicht mehr ganz so heikel ist. Wenn er fällt, landet er meistens sehr unsanft auf dem Hinterkopf, daher muss immer einer um ihn herum sein.

Neuerdings kommt ständig „Mamama“ und „Papapa“. Sehr niedlich! Zumal er wirklich Mama und Papa meint. ♥ Auch zeigt er deutlich, wenn er zu jemandem auf dem Arm will – meist Mama oder Papa. Anderen gegenüber ist er skeptisch, fremdelt sogar Nina an. So auch bei Oma und Opa oder anderen Personen, die nicht ständig um ihn herum sind. Verlässt einer den Raum oder sein Blickfeld, verfolgt er denjenigen laut motzend und guckt, wohin die Person verschwunden ist.

Sobald Lotte wach ist, verfolgt er sie. Lotte sitzt auf der Couch und guckt sich ein Buch an? Jona steht davor und grabbelt ihre Füße. Lotte baut was? Jona liegt dabei und klaut Bausteine. Lotte will kuscheln? Jona auch. – usw. Allerdings möchte Lotte das oft nicht und verlangt von ihm, dass er weggeht oder sie in Ruhe lässt.

Jona liebt außerdem Fang-Spiele und freut sich wahnsinnig, wenn er erschreckt wird. Auch Lottes Luftballon möchte er immer haben, Bälle, den Regenbogen, ihre Küchenutensilien – alles wird untersucht und bespielt.

kurz notiert:

  • Küsschen geben mit weit aufgerissenem Mund

  • Wickeln immer noch ein Grund zum Brüllen

  • Spucken ging extrem zurück

  • liebt es aus dem Fenster zu sehen

  • schafft es immer öfter auf der Seite zu schlafen

  • Autofahren nur bis zu 20 Minuten

  • ist „beleidigt“, dass Papa nun länger weg ist und zeigt ihm das

  • liebt Versteck-Spiele

  • erkundet die Funktionsweise von Türen – auf und zu und wieder auf…

  • Trage geht nur draußen und in Bewegung

  • flippt beim Baden völlig aus (positiv!)

  • kreischt, brabbelt und quatscht den ganzen Tag

  • Lieblingsbeschäftigung: Kuscheln und Toben im großen Bett

  • am Liebsten bespieltes Spielzeug: der Regenbogen*

9 Monate Jona - Entwicklung - das Baby isst (nicht)

Dreifachmama – es ist kompliziert

Nachdem ich feststellen musste, dass der neue Alltag gar nicht so einfach zu managen ist und mein Studium nun pausiert, fiel erstmal eine Menge Druck von mir ab. Zumindest was das angeht. Was bleibt ist der Alltag, in den wir uns neu einfinden müssen. Es gibt immer wieder schwierige Phasen am Tag, wo ich erst noch meinen Flow mit den Kindern finden muss. Zum Beispiel die Zeit zwischen dem Abholen von Lotte aus dem Kinderhaus und dem Abendbrot und Bettprogramm. Beide Kinder sind dann müde, kuschelig und wollen Mama zu 100% für sich alleine. Lotte muss Energie und Nähe tanken, während Jona tagsüber viel unterwegs war und nachmittags alles nachholen will. Lotte ist da sehr vehement und will dann auch nicht teilen, was zu Auseinandersetzungen führt. Mal sehen, wie wir uns da einfinden.

Ansonsten: Ich weiß auch nicht. Die neue Konstellation ist eben noch neu, anstrengend für mich und raubt mir viel Energie. Ich muss wachsen, Prioritäten setzen und unseren Weg finden.

aussortiert: Größe 74 ist in Oberteilen immer mal wieder knapp, auch wenn das meiste noch passt. 80 ist aber auch schon im Schrank und sitzt einfach bequemer. Nachts hab ich mal Windeln in 4+ ausprobiert, weil ich dachte dass sie deshalb auslaufen, aber daran lag es nicht. Die größeren laufen ebenso aus. Hmpf.
Spitznamen: Mumpf, Muckelmann, der kleine König.

* Affiliate-Link: Wenn Ihr hierüber bestellt, entstehen Euch keine Nachteile, aber ich erhalte eine kleine Provision.

Von | 2017-11-17T22:29:30+00:00 Dienstag, 24. Oktober 2017|Kategorien: Kinder, Kinder!|Tags: , , , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: