Novemberpläne: nähen, einleben, vorbereiten

\Novemberpläne: nähen, einleben, vorbereiten

Novemberpläne: nähen, einleben, vorbereiten

  • Monatspläne: Familie, Uni, Blog

Schon wieder ist ein Monat vorbei und wir nähern uns in riesigen Schritten dem Jahresende. Im Oktober hatte ich vorwiegend innerfamiliäre Pläne. Und welche für den Blog, der dann aber doch im Abseits stand. Dödöm. Die Vorbereitungen für die Ausbildung des Mannes waren sehr zehrend, aber nun ist er drin, alles hat sich geändert und ist doch gleich. Strange. Tatsächlich konnte ich ziemlich viel nähen und bin regelrecht einem Fieber verfallen. Es macht so einen Spaß!

Oktober – mein Resümee

Im Oktober lag der Fokus sehr auf der Ausbildung des Mannes bzw. auf der Finanzierung der selbigen. Langes Thema. Leider auch ein kompliziertes und nervenaufreibendes. Jedenfalls hat er sie vor 1,5 Wochen angetreten, womit sich hier einiges geändert hat. An der Uni stand nicht viel an, ich musste mir nur die Zugangsdaten holen, was ich auch getan habe. Im Blog lief es durch den Stress nur so mittelgut, aber immerhin…

Anfang des Monats hatte der Mann Geburtstag. Da der Tag sehr stressig war, hab ich nicht mal eine Torte backen können und aus Mangel an Wünschen auch erst last minute ein Geschenk gehabt. Aber immerhin hatte ich eins.

Nachdem Lotte eine Woche nicht im Kinderhaus war, wusste ich nicht so recht, wo wir in der Eingewöhnung stehen. Die Sorgen haben sich aber in Luft aufgelöst und Lotte ist eingewöhnt. Juhu! Die frei gewordene Zeit hab ich sinnvoll nutzen können. Natürlich. Zum Beispiel habe ich alle Klamotten der Kinder durchsortiert, viel nachgekauft und weiß nun, was für wen noch nötig ist. 6 Kartons müsste ich fotografieren und einstellen, habe das aber bisher noch nicht geschafft.

Dafür hab ich genäht. Wirklich viel genäht. Für meine Verhältnisse halt. Lotte bekam 3 Hosen, 5 Hosen entstanden für das Kinderhaus. Außerdem noch eine Zählmaus.

Für das Wohnzimmer hab ich nun eine Vorstellung, muss aber noch zum Möbelschweden, weil mir eine Leiste fehlt. Ich muss außerdem aber auch noch die Sachen am PC gestalten, ausdrucken, rahmen… mal sehen, wann das klappt.
Den Großteil der Ressourcen fraß im Oktober aber der Behördenwahnsinn um die Finanzierung der Ausbildung des Mannes. Ständig Termine, ständig neue Behörden und neue Sachbearbeiter, ständiger Wechsel und Zeit, die nur so dahin rinnt. Puuuh. Das war tatsächlich heavy. Aber: geschafft! Die Finanzierung steht, der Mann lässt sich nun ausbilden. Yeah!

Es passierten aber auch viele Kleinigkeiten: Der Mann hat ein Vogelhäuschen gebaut, hatte einige Fahrstunden (und bald Prüfung!), wir haben den Pool gereinigt (aber nicht abgebaut). Ich hab die Webseite von Herrn Schwiegervater endlich komplett fertig bekommen. Seiten fertig gestellt, Bilder eingepflegt, E-Mail-Adressen angelegt. Aber die Arbeit ist nie „zu Ende“, Pflege und Rat bleiben weiterhin mein Job.

Novemberpläne – nähen, einleben, vorbereiten

Alles was ich mir für die Uni vorgenommen hatte, hab ich auch geschafft. Aber das war ja auch nicht die Welt.
Ich war in der ersten Vorlesungswoche da und hab mir die Zugangsdaten besorgt. Und habe dort außerdem erfahren, dass in der ein oder anderen Vorlesung eben doch Anwesenheit vorausgesetzt wird – soviel zum Thema „keine Anwesenheitspflicht“. Ein Kompaktseminar hab ich nicht bekommen, eine Vorlesung entpuppte sich als Seminar. Damit schrumpft die mögliche Punktzahl, die ich sammeln kann nochmal erheblich.

Die Dozenten für die Prüfungsleistungen im letzten Semester hab ich angeschrieben, aber bislang keine Antworten bekommen. Mal sehen, ob da überhaupt noch was kommt. Erfahrungsgemäß sind E-Mails meist sehr unhöflich und knapp formuliert, aber ich wäre froh überhaupt eine Antwort zu bekommen.

Novemberpläne: nähen, einleben, vorbereiten

Der Blog musste wegen des Stresses tatsächlich wieder mehr pausieren. Einiges lief zwar im Hintergrund noch, aber eben nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Möp.

Ich schrieb über die letzten beiden Wochen der Eingewöhnung und gab einen Rückblick über die letzten Monate und das Thema „Rheuma“ bei Lotte. Über Jonas 9. Lebensmonat berichtete ich auch. Außerdem stellte ich Ninas Stundenplan zum Download bereit. Neben dem 12von12 im Oktober und 2 Wochenenden in Bildern (1, 2) passierte im Frontend nicht viel.

Im Hintergrund installierte ich ein Plugin für die Downloads, weil ich beim Ehe-Notfall-Koffer so viel Feedback bekomme, es würde nicht klappen. Die Downloads sind nun für mich sichtbar, etwaige Fehler werden angezeigt und ich kann sie direkt bearbeiten. Besser für alle.
Die Anfrage des Finanzamtes hab ich auch endlich abgehakt – und damit die erste Steuer meines Lebens gemacht, wohohooo – und werde dann in Zukunft auch Kooperationen eingehen. Eventuell.
Das Gewinnspiel ging immer noch nicht online und das nervt mich massiv. Ich wollte es eigentlich vor der Vorweihnachtszeit durch haben, das wird jetzt eher nichts. Immerhin hab ich die Bilder gemacht und bearbeitet und muss es „nur noch“ online stellen. Yay!

Social Media lief mal wieder so lala. Facebook schaffe ich einfach kaum, aber das lohnt sich eben auch so gut wie gar nicht. Da fehlt mir die Muße dort noch Energie rein zu stecken, muss ich zugeben. Instagram mag ich sehr, sehr gerne, aber mein Anspruch an die Bilder bremst mich da dann auch wieder aus, sodass erneut nur recht wenig kam. Pinterest war auch wieder nur sporadisch. Ich hab Boards ein wenig umhersortiert, aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Ich warte noch auf ein neues Feature, das kommen soll, dann wird das sicherlich auch einfacher. Hoffe ich.

Das MediaKit steht auch noch auf der To-Do-Liste, weil sich die Kooperationen, die angefragt waren, aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen erledigt hatten.

Novemberpläne – nähen, einleben, vorbereiten

Im November steht vor allem privat und im Blog einiges an. Die Uni rückt ganz stark in den Hintergrund, da ich mich ja auch für eine Pause entschieden habe.
Ich bin gespannt, wie sich der Alltag mit Schulkind, Kindergartenkind und Baby einspielt, wie ich alles gemanaged bekomme und vielleicht auch mal Zeit für mich finde. Zum nähen, entspannen, mal etwas lesen oder eben zum schreiben. Ich hoffe, wir gewöhnen uns schnell an den neuen Rhythmus und kommen alle gut damit zurecht, auch wenn die Kinder schon nach den ersten Tagen sehr auf die Abwesenheit des Mannes reagiert haben.

Familie: nähen, einleben, vorbereiten

Im kommenden Monat steht vor allen Dingen innerhalb der Familie viel an. Die ersten Tage ohne den Mann waren unerwartet gut. Obwohl Lotte momentan fast ausschließlich Blitzableitertage hat, lief es echt gut. Stressig, anstrengend – klar – aber dennoch richtig gut. In den kommenden Wochen muss sich dieser Alltag festigen, wir müssen uns richtig einleben. Nächste Woche dann auch ohne Ferien für Nina. Da ist der Zeitplan dann auch nochmal deutlich straffer.

  • Kinderturnen abmelden:
    Da Lotte seit den Sommerferien gar nicht mehr turnen war, werde ich sie abmelden. Sie schafft es einfach nicht, Freitag nachmittag noch zu turnen. Meist lässt sie den Mittagsschlaf ausfallen und ist dann einfach zu müde.

  • Lottes Blutergebnisse:
    Endlich sollen sie kommen und wir sind sehr gespannt, wie es weiter geht.

  • Einkauf beim Möbelschweden:
    Wir brauchen Deko für das Wohnzimmer, eine Sitzbank und ganz viel Kleinkram. Das Übliche.

  • Garderobe für die Kinder:
    Im Flur soll eine Garderobe für die Kinder entstehen. Aktuell ist die für Lotte nicht erreichbar, das soll sich ändern.

  • Nähen:
    Sowohl für den Martinsmarkt im Kinderhaus, als auch für meine Kinder steht einiges an. Lotte wünscht sich eine Zählmaus, einen Elefanten und Pullis. Nina bekommt eine Hose. Jona braucht auch welche.

  • Schlaf:
    Da des Mannes Wecker um 4 Uhr klingelt und ich direkt mit aufstehe, müssen die Schlafenszeiten nun angepasst werden. Mein Biorhythmus ist da aber noch sehr durcheinander und muss sich dran gewöhnen.

  • Adventskalender:
    3 Adventskalender wollen gefüllt werden.

  • Fitter werden:
    Im letzten Monat hab ich da ein wenig für getan, aber das war nur ein Anfang.

Uni: abschalten

Es fällt mir immer noch schwer, auch wenn die Entscheidung für die Pause schon unheimlich viel Druck raus genommen hat, aber ich muss abschalten. Uni mal Uni sein lassen und dort erstmal nichts tun. Das klappt nur mäßig bisher.

Blog: weitermachen

Eigentlich müsste der Titel hier „durchstarten“ heißen, aber das ist irgendwie sehr hoch gegriffen und darum geht es mir auch gar nicht.

  • Kaiserschnitt-Geschichten fortführen:
    Im letzten Monat hab ich dazu nichts geschafft und muss jetzt wirklich ran. Es sind so viele Geschichten, die erzählt werden wollen!

  • Alte Artikel aufarbeiten:
    Diesen Monat will ich die DIY-Artikel Pinterest-tauglich machen.

  • Gewinnspiel organisieren:
    Kommende Woche kommt es online (jaja, ich weiß…)!

  • ♥-Artikel veröffentlichen:
    Einige sind schon geschrieben, andere folgen. Jetzt müssen sie nur noch veröffentlicht und nicht nochmal dreißigtausend Mal verworfen werden.

Reset – und es geht weiter!

 

Von | 2017-11-17T22:29:34+00:00 Mittwoch, 1. November 2017|Kategorien: Blogkram, IchIchIch|Tags: , , , , , , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

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