10 Monate Jona – Krabbeln, Laufen, „Geschwisterstreit“

\10 Monate Jona – Krabbeln, Laufen, „Geschwisterstreit“

10 Monate Jona – Krabbeln, Laufen, „Geschwisterstreit“

10 Monate im Bauch – 10 Monate im Arm. Also quasi 20 Monate Jona. Hach. ♥ Von einem winzigen Zellhaufen zu einem kleinen, quirligen Kerl, der das Laufen übt. Verrückt!

Seine Entwicklung fasziniert mich weiterhin sehr, vor allem weil ich sehe, wie unterschiedlich das bei allen 3 Kindern bisher verlief. Klar, irgendwann lernen sie alle alles, aber in welcher Reihenfolge und in welchem Tempo, das unterscheidet sich von Kind zu Kind sehr extrem.

Krabbeln, Laufen, Geschwisterstreit

Im letzten Monat hat sich wieder sehr viel bei ihm getan: Er steht nicht mehr nur, sondern läuft mit dem Lauflernwagen oder dem Wohnzimmertisch durch die Gegend. Er krabbelt nun auch längere Strecken, hat einen weiteren Zahn und „streitet“ sich mit Lotte. Sicher, letzteres ist noch harmlos und wird sich wohl noch zuspitzen, aber es überrascht mich, dass das jetzt schon beginnt.

10 Monate Jona - Stehen, Laufen, Krabbeln

Schlafen, Essen & Wachphasen

Im letzten Monat hat sich ein richtig guter Rhythmus eingespielt. Morgens variieren seine Aufstehzeiten nicht mehr so extrem, sind dafür aber irre früh. Er wird meistens um 6 Uhr herum wach (manchmal auch um 4 oder 5) und muss es dann bis 9 Uhr bleiben, weil wir Lotte ja in den Kindergarten bringen. Anfangs war das für ihn eine viel zu lange Zeitspanne und er nörgelte sehr, sehr viel. Mittlerweile schafft er es ganz gut und spielt viel, erst beim Bringen selbst bzw. auf der Rückfahrt wird er ungehalten. Wenn er dann einschläft, schläft er ca. 2 Stunden, manchmal sogar bis zu 3.
Idealerweise ist er 3 Stunden wach, dann kommt er am besten in den Schlaf und schläft auch ruhig. Manchmal ist er auch nach 2 Stunden sehr müde, kommt dann aber schlecht zur Ruhe und schläft unruhig.
Auch abends haben sich 3 Stunden wach sein bewährt, wobei es meistens eher 4 Stunden sind, weil er aufdreht, wenn der Papa nach Hause kommt. Ins Bett bringen dauert dann länger, er kuschelt mehr, ist immer wieder unruhig.
Die Nächte sind entspannter geworden. Zwischen 23 Uhr und Mitternacht trinkt er noch eine Milch und… schläft dann bis 6 Uhr durch. Wohohooo!

Der richtige Beikoststart kam jetzt irgendwie sehr spontan, überraschend und dann auch zügig! Von nichts auf 1/2 Gläschen auf 1 Gläschen + Nachtisch innerhalb von 2 Wochen. Irre! Stückchen lehnt er aber immer noch ab, auch wenn ich sie ihm immer wieder anbiete. Ich denke, zu Weihnachten bekommt er einen (neuen) Hochstuhl, sodass er dann immer richtig mit am Tisch sitzt und die Wippe weg kann. Vielleicht mag er dann eher „mitessen“.

Geräusche, Motorik & Aufmerksamkeit

Auch motorisch hat sich einiges getan. Nach intensivem Üben klappt das Stehen zu 95% ohne Hinfallen, was den Tag deutlich entspannt. Außerdem kann er nun gut an Möbeln entlang laufen und nutzte auch gern den Wohnzimmertisch. Da der aber ungebremst in alle Richtungen rollt, haben wir den Lauflernwagen reaktiviert, was auf großes Interesse beider Kinder stößt. Jona schnappt ihn sich gerne und läuft damit durch das Wohnzimmer, Lotte nutzt ihn als Skateboard mit Griff.
Sitzen ist nach wie vor nicht so interessant bzw. übt er gar nicht. Wenn er hinfällt, landet er zwar auch auf dem Po und bleibt nun auch stabil sitzen, aber er setzt sich nicht selbst hin. Darauf warte ich eigentlich sehnsüchtig, um die blöde Babyschale nicht mehr ständig schleppen zu müssen. Ächz.
Dafür hat er plötzlich doch Interesse fürs Krabbeln entwickelt. Anfangs nur mal für ganz kurze Abschnitte, wurde es beständig mehr und mittlerweile krabbelt er fast nur noch.

Momentan klebt er an mir, ganz extrem und immer. Beim Aufräumen, Putzen, beim Spiel mit Lotte – im.mer! Dann am liebsten in engem Kuschel-Kontakt. Wenn ich den Raum verlasse, kommt er augenblicklich hinterher und guckt, findet er mich nicht sofort, motzt er laut.
Auch fremdelt er grad ganz extrem. Bei Oma und Opa braucht er eine Auftauzeit, dann geht es (nur nie, nie auf dem Arm). Aber selbst wenn Nina mit ihm alleine ist, klappt das überhaupt nicht. Ein paar Mal hab ich versucht ihn mal ein paar Minuten bei ihr zu lassen, aber da brüllt er sich ganz schnell schlimm ein.

7 Monate Jona - Beikoststart, der 1. Zahn, Robben und Lachen

kurz notiert:

  • pusten – gerne auch mit Brei im Mund

  • trinkt gerne Tee

  • kuschelt viel

  • Zahn Nr. 3: oben links, rechts bricht fast durch

  • flippt vor Freude völlig aus, sobald er im Hochstuhl sitzt

  • zankt Lotte gerne

  • sitzt gerne im Kleinkindsitz und spielt

  • stibitzt gerne Lottes Trinkflasche und (Sch)Nuffel(Tücher)

  • fährt sehr ungerne Auto

  • trinkt seine Flasche nur im Bett (gut)

  • ist nicht gerne draußen

  • liebt Händewaschen

  • der Hundekorb ist ein großer Magnet

  • „Bäuerchen“ nur noch selten nötig – ohne Spucken

  • Pinzettengriff klappt gut

  • prustet gerne, macht Grimassen

Dreifachmama – es spielt sich ein

Nachdem es Anfangs schwierig war einen Flow zu finden, klappt es mittlerweile richtig gut. Sicherlich auch wegen des neuen Autos und der damit stark verkürzten Abwesenheit des Mannes. Das schont meine Nerven und ich kann viel entspannter an den Nachmittag herangehen, sodass er wirklich harmonisch ist. Schwierig ist es nur, wenn Lotte sehr krawallig drauf ist und exklusiv Mama braucht, das lässt Jona kaum bis gar nicht zu und dann knallt es ständig. Lotte lehnt ihn momentan sehr ab, brüllt ihn ständig an oder schubst ihn weg. Da ist es dann schwierig beide zu kuscheln, wenn sie es brauchen.

Außerdem haben sie immer wieder Geschwisterstreit, was mich jedes Mal überrascht. Jona schreit herum, einfach so aus Spaß. Was Lotte dazu veranlasst ihn dauernd zu maßregeln. „NEIN JONA!“ heißt es sowieso  den ganzen Tag. Er provoziert sie aber auch gerne. Wenn sie wütend ist und brüllt, schreit er ebenfalls mit, grinst sie dabei an. Das macht sie wiederum noch wütender und so wird es dann ganz schön laut hier. Da bin ich gespannt, wie sich das noch entwickelt und hoffe sehr, dass das bald (!) nachlässt.

Ich würde sooo gerne mal wieder einen Ausflug nach Bonn, in den Tierpark oder IRGENDWO hin machen, aber momentan endet jede Fahrt über 20 Minuten in lautem Gebrüll. Hinzu kommt, dass er in der Trage und im Kinderwagen unglücklich ist und am liebsten selbst krabbelt und sich bewegt, das ist für einen Ausflug natürlich untragbar. Es ist so schade und ich hoffe sehr, dass wir bald mal wieder was machen können. Vielleicht schwimmen? Baden liebt er!

aussortiert: Größe 74 trägt er immer noch, aber nach wie vor ist es eng. Er ist ziemlich lang geworden, da ziehe ich ihm lieber 74/80 an. 80 geht in Hosen und Pullis gut, in Bodys ist das aber noch arg weit.
Er trägt immer noch Windelgröße 4, wobei wir für nachts kürzlich – aus purer Verzweiflung – Größe 5+ probiert haben und er trocken geblieben ist. Seitdem trägt er 5+ für die Nacht. Juhu!
Spitznamen: Mumpf, Muckelmann, kleiner Räuber.

Von | 2017-12-12T23:01:32+00:00 Freitag, 24. November 2017|Kategorien: Kinder, Kinder!|Tags: , , , , |1 Kommentar

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein Kommentar

  1. […] Lottes Adventskalender aus dem letzten Jahr. Außerdem auch die Entwicklungsberichte von Lotte und Jona. Der Artikel mit dem größten Aufwand war der mit den Nähutensilien. Aber es war auch der mit dem […]

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