2017 – ein Jahresrückblick

\2017 – ein Jahresrückblick

2017 – ein Jahresrückblick

  • Jahresrückblick 2017

2017 ist fast vorbei – allerhöchste Zeit für einen Jahresrückblick. Wenn ich auf das Jahr zurück blicke, sehe ich ein recht ausgeglichenes Jahr und bin zufrieden. Wir waren glücklich, hatten aber auch unsere Hoch- und Tiefphasen, wie sie wohl jedeR kennt.

Wir bekamen ein Baby. Nicht auf dem Weg wie gewünscht, aber es ist, wie es ist und das ist okay. Dieser winzige, kleine Mensch komplettierte uns, nordete uns neu ein, sortierte alles um. Und das ist gut.
Die Mittlere kam in den Kindergarten, sie kam so richtig in der Autonomiephase an und zeigt uns täglich, wie stark ihr Wille ist. Es gab Zeiten, da haderte ich sehr damit und fragte mich, was ich-wir falsch mache/n. Doch mittlerweile weiß ich es zu schätzen und damit umzugehen, denn dieses kleine Mädchen ist grandios. Es bringt uns zum Lachen, zum Staunen und manchmal zum Weinen.
Die Große ist noch größer geworden, ist endgültig in der Pubertät angekommen und ihre Probleme sind so anders, auf einer ganz anderen Ebene, als die der kleinen Kinder. Manchmal fällt es schwer die Ruhe für Gespräche zu finden, doch wir wachsen. Daran und zusammen. Vieles ist nicht einfach, manches ist komplizierter als ich es mir je ausmalte, doch ich weiß, dass wir das schon schaffen. Alles.

2018 – ein Ausblick?

2018 liegt nun vor uns. Ein neues, frisches Jahr, der Kalender wortwörtlich unbe- (und ich meinem Fall auch unge-) -schrieben. Was wird es mit sich bringen? Einiges ist vorhersehbar, anderes wird sich erst zeigen. Mein Mann wird Prüfungen absolvieren. Wichtige Prüfungen. Er wird ein Praktikum machen und dann freiberuflich arbeiten. Oder doch fest angestellt? Nina wird Praktika machen, nur ganz kurze, aber sie sollen ihr ihre Überlegungen für die berufliche Zukunft erleichtern. Vielleicht wechselt sie die Schule? Wir wissen es nicht. Lotte wird wachsen, gute und schlechte Tage haben und uns zeigen, wer sie ist. Jona wird seinen 1. Geburtstag feiern, laufen und sprechen lernen und wir ihn noch mehr kennen lernen. – Ja, auf all diese Dinge freue ich mich sehr und ich bin gespannt, was wir sonst alles erleben werden, was das neue Jahr für uns bereit hält!

Mein Jahresrückblick 2017

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
2017 zu bewerten ist nicht schwer. Es passierten zwar sowohl positive, als auch negative Dinge. Doch die positiven überwiegen definitiv. Anfang des Jahres wurde Jona geboren, wieder per Kaiserschnitt, aber damit bin ich versöhnt. Auch das Stillen klappte nicht, was mich aber emotional nicht so traf, wie damals bei Lotte. Es war okay. Das schlimmste im letzten Jahr war die Sorge um Lottes Knie und diese Sorge nehmen wir wohl mit ins nächste Jahr. Deshalb bekommt 2017 auch nur eine 9, sonst wäre es eine glatte 10 geworden. Wir waren glücklich, das ist alles, was zählt.
Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen nicht, aber eben auch nicht abgenommen. Sehr frustrierend so mit Schwangerschaftsgewicht und so. 2018 wird da aber mein Jahr. So!
Haare länger oder kürzer?
Länger, und wie! Holla die Waldfee! Ich glaube diese Länge hatte ich seit der Geburt von Nina nicht mehr. Ich kann jetzt einen Kopf flechten und der reicht mir bis über die Schulter nach vorne. Wohohooo!
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Meine Kontaktlinsen passen, glaube ich, immer noch. Aber ich wollte mir nochmal eine Brille besorgen, da werde ich 2018 wohl nochmal schauen lassen.
Mehr Kohle oder weniger?
Müsste unverändert sein.
Besseren Job oder schlechteren?
Ich studiere nach wie vor, arbeite aber auch nebenbei. Mein Hauptjob sind aber momentan die Kinder. ♥
Mehr ausgegeben oder weniger?
Gleich. Kein Urlaub, keine Hochzeit und das Auto hatte nicht mehr sooo viele Reparaturen nötig. Dafür machte der Mann 2 Führerscheine und seine Ausbildung ist auch kostspielig.
Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn…?
Viele Erkenntnisse über Erziehung, über Lotte und ihr Wesen. Vor allem aber brachte mich mein Studium weiter, viel Wissen, das für unterschiedliche Bereiche Anwendung findet.
Mehr bewegt oder weniger?
Im Alltag mehr, definitiv. Sportlich gesehen aber weniger.
Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Mehrere kleine Dinge, Magen-Darm, Erkältungen – auch grad wieder fies. Nichts dramatisches.
Davon war für Dich die Schlimmste?
Auch wenn ein Kaiserschnitt ja nun keine Krankheit ist, so war das Schlimmste für mich, wie es mir hinterher ging. Starke Schmerzen, die Naht, die wieder aufgegangen ist und die Sorge, wieder ins Krankenhaus zu müssen. Ja, das war für mich das schlimmste.
Der hirnrissigste Plan?
Haushalt, Kinder UND Studium gleichzeitig zu stemmen, wobei Jona nicht fremdbetreut wird, ohne dass der Mann mir Rückendeckung geben kann. Das war wirklich dämlich, aber zum Glück hab ich es zeitig gemerkt.
Die gefährlichste Unternehmung?
2017 war diesbezüglich langweilig, nichts gefährliches.
Die teuerste Anschaffung?
Die Renovierung des Wohn-/Esszimmers. Keine Anschaffung in dem Sinne, aber es war teuer alles zu vernetzen, zu schleifen und zu verputzen. Dafür ist es aber auch richtig, richtig toll geworden und gibt uns täglich wahnsinnig viel.
Das leckerste Essen?
Sauerbraten an Heiligabend.
Das beeindruckendste Buch?
Das gwünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen„* von Danielle Graf und Katja Seide. Zwar versprach ich mir mehr von den praktischen Tipps für den Alltag, aber da ist das meiste auf Lotte nicht anwendbar. Dafür haben mich die Ansichten und – vor allem – die Entwicklungspsychologie beeindruckt. Vieles verstehe ich nun besser und das entspannt ungemein.
Die beste Serie?
Auch in diesem Jahr schauten wir Pretty Little Liars weiter. Auf vielen Ebenen grandios war Tote Mädchen lügen nicht.
Der ergreifendste Film?
Kein „neuer“ Film, wir haben nur nochmal ein paar bereits bekannte gesehen. Alle Harry Potter Teile zum Beispiel. Und wenn Sirius und Dobby sterben, das ist schon sehr… Puuh!
Die beste CD?
CDs sind Oldschool, kauft noch jemand CDs? Ich höre mehr Internetradio oder ähnliches, kann aber auch kein konkretes Lied benennen, das mich umgehauen hätte.
Das schönste Konzert?
Auch kein Konzert.
Die meiste Zeit verbracht mit?
Familie, an der Uni, Schuhkauf für die Kinder.
Die schönste Zeit verbracht mit?
Familie.
Vorherrschende(s) Gefühl(e) 2017?
Gestresst, unter Zeitdruck, unausgeschlafen.
Zum ersten Mal getan?
Ein Gewerbe angemeldet, Prüfungsleistungen nicht erbracht.
Nach langer Zeit wieder getan?
Ein Baby geboren.
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Lottes Knieproblem, Streit mit meinem Mann und die eine nicht bestandene Klausur.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Nina: Dass sie wunderbar ist, wie sie ist und dass sie sich für das Verhalten anderer Personen nicht verantwortlich fühlen darf. Dass sie für sich einstehen und ihre Meinung sagen kann und soll und dass sie das schon rockt.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Dem Mann: Der neue Mantel zu Weihnachten. Nina: Ein Ticket zu Weihnachten, mit dem sie nicht (mehr) gerechnet hatte (alle waren ausverkauft), sie hatte da was im Auge. ♥ Lotte: All die selbst genähten Klamotten, sie liebt sie!
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Versuch der natürlichen Geburt und am Ende mein gesundes Baby. ♥
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Er ist da, es geht ihm gut!“ (Die operierende Ärztin bei Jonas Geburt.)
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Wenn Du das wirklich willst, rocken wir das schon!“ (Ich zum Mann über seine angestrebte Ausbildung.)
Dein Wort des Jahres?
Online: Transparenz. | Offline: [Ausbildung des Mannes] – war sehr präsent, wirft alles um und wird 2018 richtig in Fahrt kommen.
Dein Unwort des Jahres?
Online: Vereinbarkeit! | Offline: Hausarbeit.
Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
2017 hab ich so gut wie gar keine anderen Blogs mehr gelesen. Selbst beim Frl. Nullzwo schaute ich nur sporadisch rein. Hmpf.
Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre! 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016
2017 war mit einem Wort…? Rasant!

2017 war eins der schönsten und harmonischsten Jahre und so fällt auch mein Jahresrückblick sehr positiv aus. Wir sind als Familie nochmal auf einer ganz anderen Ebene zusammen gewachsen, können (und müssen) auf so vieles zurückblicken. Nicht alles ist positiv, aber alles war lehrreich in irgendeiner Hinsicht.

2018 sehe ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Da ist Spannung, Vorfreude und auch ein wenig Angst. Mein Mann wird seine Ausbildung abschließen und dauerhaft ins Arbeitsleben eintreten, das wird familiär viel ändern, auch am Flow und allem. Da bin ich sehr gespannt. Für mich persönlich habe ich auch einige Ziele, die ich aber zunächst nur für mich behalten und umsetzen möchte. Der Plan steht, 2018 kann kommen. ♥

Ich war 2017 sehr froh um den Umzug des Blogs auf die neue Adresse und für mich die Möglichkeit mehr Themen anzugehen. Dennoch hab ich mich oft nicht aus meinem Mauseloch getraut und doch nicht auf „Veröffentlichen“ geklickt. Umgekehrt hab ich – grad im letzten Drittel des Jahres – so wahnsinnig viel positives Feedback bekommen, dass ich da wirklich an mir arbeiten muss und werde.
Die Statistiken des Blogs lassen mich einerseits tanzen und andererseits erstarren: Es lesen so viele mit – Juhu! Es lesen so viele mit – Oh mein Gott! Es ist ambivalent für mich als (offline) so schüchternen und zurückhaltenden Menschen und manchmal schwer vorstellbar, dass das alles hier WIRKLICH JEMAND LIEST (so viele „jemands“!)!
Ich Danke Euch jedenfalls von Herzen – für alles! ♥

Kommt gut ins neue Jahr, lasst es krachen! 

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Von | 2017-12-31T23:28:10+00:00 Sonntag, 31. Dezember 2017|Kategorien: |, Blogkram, IchIchIch|Tags: |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

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