über Verwirrung, was mich begeistert und meine Frisur

#1000FragenAnMichSelbst

\Mensch, Frau, Mutter… und sonst? | 1000 Fragen an mich selbst (Fragen 361-400)
  • #1000FragenAnMichSelbst - über Verwirrung, was mich begeistert und meine Frisur

Heute geht es in den #1000Fragen um meine Frisur und wie sie sich in den letzten Jahren verändert hat, Verwirrung, wo 1 TB Festplattenspeicher her kommen, Dinge, die mich begeistern und vieles mehr.

Aktuell überlege ich – ehrlich gesagt – die #1000Fragen-Aktion wieder einzustampfen. Ich beantworte sie gern und es macht mir Spaß, aber die Zeit fehlt für andere Artikel, sodass ich sie ständig aufschiebe und am Ende gar nicht mehr schreibe. Ich bin  grad sowieso sehr in Umbruchstimmung und will so vieles ändern oder angehen.
Na mal sehen, ob ich mich dazu durchringen kann. Das war gestern ein spontanes Ding und noch hab ich ein paar Tage, bevor ich den nächsten Schwung angehen würde.

1000 Fragen an mich selbst – über Verwirrung, was mich begeistert und meine Frisur

Die 1000 Fragen entstammen dem Flow Magazin, Johanna von pink-e-pank greift sie auf und beantwortet sie. Bei ihr handelt es sich um die Fragen #19 und #20, ich fasse wieder 40 Fragen zusammen – wie gehabt.

361. Was war deine schlimmste Lüge?
Puuh, da fällt mir keine große Sache ein. Wenn ich mal lüge – und das versuche ich eigentlich zu vermeiden – sind es kleine Dinge, nichts schlimmes oder großes.

362. Erweiterst du deine eigenen Grenzen?
Unbedingt, das erweitert den Horizont und ist unheimlich inspirierend.

363. Kannst du gut Witze erzählen?
Überhaupt nicht, ich bin sogar ausgesprochen schlecht darin.

364. Welches Lied handelt von dir?
Da gibt es ein paar.

365. Welche kleinen Dinge kannst du genießen?
Ganz viele, eigentlich besonders die kleinen Dinge, weil sie im Alltag eher mal möglich sind. Einen entspannten Nachmittag mit den Kindern im Garten, die Tasse Kaffee am Schreibtisch, sobald der Jüngste mittags im Bett liegt oder abends der Feierabend, wenn die beiden Kleinen schlafen.

die kleinen Dinge - Flieder

366. Wofür kann man dich nachts wecken?
Die Kinder und mein Mann können mich jederzeit wecken, für sie bin ich immer da. Und natürlich ebenso für meine Freunde.

367. Was würdest du gern an deinem Äußeren ändern?
Einmal (fast) alles. Ich weiß, man soll sich lieben, wie man ist. Aber was, wenn man das nicht tut und ständig unzufrieden mit seinem Körper und anderen Dingen ist? Meine Haare, meine Finger, meine Figur, meine Füße und Beine. Mein gestreifter Bauch, der nach 3 Schwangerschaften nicht mehr liebenswert ist. Ja, doch, einiges würde ich ändern!

368. Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden?
Darüber habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Vielleicht, dass ich etwas für andere getan habe? Eine Bereicherung für die Menschen war? Irgendwie sowas wäre gut.

369. Lässt du dich leicht zum Narren halten?
Nee, überhaupt nicht. Auch wenn man mir das nicht unbedingt direkt anmerkt, aber ich bin sehr skeptisch und überhaupt nicht leichtgläubig. Wenn Menschen mich anlügen, merke ich das recht schnell. Wenn es mir wichtige Menschen sind, spreche ich das an. Wenn nicht, streiche ich sie aus meinem Leben oder habe nur oberflächlichen Kontakt.

370. Was würdest du gern mal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte?
Eigentlich tue ich alles, was ich gern tun würde. Manche Sachen sind sicherlich auch schiefgegangen oder konnten es, aber dafür sind es Erfahrungen, die ich gemacht habe. Mit dem Wissen, es könnte nicht schief gehen, würde ich jetzt nichts Neues machen. Außer doch, vielleicht einen Waldkindergarten eröffnen, oder eine Kneipe aufmachen, wenn ich 50+ bin. Irgendwie sowas.

371. Muss man immer alles sagen dürfen?
Nein. Ich finde es schwierig  bis unmöglich, dass Menschen anderen gegenüber verletzend, diskriminierend oder beleidigend sind und das dann unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit verstecken. Das ist keine Meinung, sondern einfach Arschigkeit. Ich denke außerdem, dass man muss nicht nur abwägen muss was man sagt, sondern auch ganz genau wie man es sagt.

372. Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken?
Mir selbst. Und meinem Studium. Seufz.

373. Kannst du gut loslassen?
Nein, nicht so gut. Ich tue mich schwer, wenn Gewohnheiten plötzlich anders werden und sowas.

374. Wofür bist du dankbar?
Für alles. Wir sind gesund, haben es vergleichsweise echt gut. Klar, es gibt immer mal Zeiten, in denen es eher bergab geht (grad aktuell kommt viel Negatives), dennoch bin ich dankbar für das „Gesamtbild“.

375. Sind Komplimente von Leute, die du nicht kennst, wichtig für dich?
Ich kann generell schlecht mit Komplimenten umgehen, egal ob ich die Leute kenne, oder nicht. Also nein.

376. Vor welchem Tier hast du Angst?
Keins.

377. Weswegen warst du zuletzt vollkommen verwirrt?
Ganz banal: Ich habe heute Mittag eine mir bislang unentdeckte Festplatte in meinem PC entdeckt. Ganz creepy und ich habe keine Ahnung (mehr), wo die her kommt. Aber sie ist da. Und leer. Das fiel mir nur auf, weil meine externe Festplatte, auf der ich Bilder, Kreativkram und all sowas habe, seit einem Weilchen einen roten Balken anzeigt und mir mitteilt, es seien nur noch 10 GB frei. Und dann entdecke ich eine 1 TB Festplatte in meinem PC. Ich bin immer noch verwirrt. Aber vielleicht habe ich damals, als ich meinen PC neu zusammengesetzt habe, eine weitere eingebaut, weil ich ja weiß, dass 1 TB für mich echt wenig ist. Und. Ach. Ich bin immer noch verwirrt.

378. Was hast du immer im Kühlschrank?
Quark. Wirklich im-mer. Man könnte aber auch annehmen dass das so ist, weil der nie weg verbraucht wird. Und wenn ich ihn dann brauche, ist er ewig abgelaufen. Ich kaufe neuen und… ja, so geht es immer weiter, lasst mich!

379. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendung schaust?
Nein. Ich stehe zu dem, was ich gucke. Aber ehrlich gesagt gucke ich auch kaum (noch) etwas. Früher hab ich auch mal in Frauentausch oder Mein Baby rein geguckt, aber das ist echt lange her. Aktuell ist unser TV nicht mal mit FreeTV verbunden. Kchkchkch.

380. Wann hattest du die beste Zeit deines Lebens?
Den Anfang der „besten Zeit meines Lebens“ machte der Juni 2001, seitdem ist alles gut. Quasi. Ich denke gern an die Zeit mit 15/16 zurück, da war viel los in meinem Leben. Aber die definitiv allerbeste Zeit meines Lebens hab ich jetzt.

381. Wen hast du zu Unrecht kritisiert?
Derjenige, der am häufigsten ungerechte Kritik bekommt, ist mein Mann. Ich ärgere mich dann hinterher über mich selbst, weil ich manchmal so kleinlich sein kann.

382. Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast?
Nein, gar nicht. Ich kann sowas auch überhaupt nicht gut und dann käme das nur gekünstelt rüber.

383. Bestellt du im Restaurant immer das Gleiche?
Meistens. Ich bin nicht so der Probier-Mensch und wenn ich etwas mag, nehme ich es gern wieder. Wenn ich doch mal etwas anderes probiere, ist es häufig eine negative Erfahrung, also lasse ich es lieber gleich.

384. Gibt es etwas, das du insgeheim anstrebst?
Insgeheim? Nein, ich kommuniziere meine Ziele eigentlich recht offen.

385. Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?
Ich würde viel mehr schreiben und lesen, öfter am Meer zu finden sein, sowas.

386. Was begeistert dich immer wieder?
Meine Kinder. Alle 3! Nina ist mit ihren 13 Jahren so groß, gar kein Kind mehr. Ihre Ansichten und ihr Charakter begeistern mich immer wieder. Lotte ist momentan ständig am wachsen, weniger körperlich, als kognitiv und engwicklungstechnisch, das begeistert mich auch täglich. Jonas Wortschatz explodiert grad, auch wenn ich nicht immer direkt verstehe, was er sagen will, so begeistert es mich täglich, was er alles versteht und wie er Dinge umsetzt. ♥

387. Welche Sachen kannst du genießen?
Die kleinen Dinge. Es sind immer die kleinen Dinge.

388. Findest du es schön, etwas Neues zu tun?
Unbedingt. Auch wenn ich oft erst zögere und mir alles zerdenke, um bloß auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Aber ja, ich mag Neues!

389. Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?
Weder noch.

390. Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz?
Die Wippe aus alten Reifen zu bauen! Wobei ich sagen muss, dass ich an vielen anderen Projekten überlegt habe, skizzierte und guckte, was gut umsetzbar ist. Am Ende wurde es die Wippe, aber die anderen sind auch noch nicht vom Tisch.

391. Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter?
Alles von Sunrise Avenue. Ich mag die Stimme von Samu so sehr!

392. Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt?
Oh das gibt es öfter. Auch und besonders mit den Kindern im Alltag. Jona ist momentan ein kleiner Clown und bringt uns täglich unzählige Male zum Lachen. Es ist immer grandios, wie er versucht witzig zu sein und es macht Spaß, ihn dabei zu beobachten und ihm zuzusehen.

393. Ist dein Partner auch dein bester Freund oder deine beste Freundin?
Ja. Viele finden das komisch, ich finde das ganz natürlich. Mein Mann ist der Mensch, dem ich blind vertraue, dem ich alles erzähle und der immer (für mich und uns) da ist.

394. Welchen Akzent findest du charmant?
Es ist weniger ein Akzent, der charmant ist, als der Mensch, oder?

395. In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?
Wenn es besonders schön ist, hab ich immer das Gefühl. Aber im Grunde ist nur die schlechte Zeit diejenige, die eher im Gedächtnis hängen bleibt. Das ist mir schon immer negativ aufgefallen, weshalb ich vermehrt auf die kleinen Dinge achte. Besonders harmonische Tage mit den Kindern, kleine Aktionen, die gut verlaufen oder auch ganz simple Dinge wie, wenn eins der Kinder etwas besonderes macht oder sagt. Ich versuche diese Dinge besonders zu sehen und zu fühlen, um sie zu behalten.

396. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?
Hmm. Richtig drastisch hab ich meine Frisur wohl vor Lottes Geburt geändert. Da hab ich sie mir wieder zu einem kurzen Bob schneiden lassen und war gar nicht glücklich damit. Jetzt habe ich sie schleichend wachsen lassen, mittlerweile hab ich richtig lange Haare und kann (theoretisch) auch mal eine Frisur ausprobieren – yay!

Frisur Vergleich: 2015 vs. 2018

397. Ist an der Redensart „Aus den Augen, aus dem Sinn“ etwas dran?
Nein.

398. Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag?
Weniger Termine ausmachen, mehr Freizeit schaffen, öfter mal gemeinsame Zeiten mit meinem Mann und den Kindern einplanen oder einfach mal einen Kaffee trinken.

399. Machst du jeden Tag etwas Neues?
Jeden Tag nicht, nein.

400. Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?
Ich verbiete mir – in einem inneren Monolog – immer direkt jedem Hilfe anzubieten und etwas für denjenigen zu erledigen, wenn ich merke, dass es meinem Gegenüber nicht liegt/schwer fällt. Ich helfe gerne und viel zu oft, dadurch hab ich so viele Baustellen außerhalb, sodass dann hier viel liegen bleibt. Da versuche ich mich, äußerlich zumindest, taub zu stellen. Das fällt mir meistens sehr schwer und oft klappt das auch gar nicht. Ich übe!

Das waren die nächsten 40 Fragen. Am Ende des Monats erscheinen wieder 40.

Wie sieht es bei Dir aus, magst Du auch ein paar Antworten geben? Gerne im Kommentar!

Von |2018-06-18T23:28:22+02:00Freitag, 15. Juni 2018|Kategorien: |, Blogkram, IchIchIch|Tags: , , , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, hat 3 Kinder und studiert etwas Soziales. Sie macht gern "was mit Menschen", ist kreativ, fotografiert, näht und eigentlich ist der Tag viel zu kurz, um alles auszuprobieren, was ihr Spaß macht oder machen könnte.

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Kurz vorgestellt:

das Leben leben - mehr nicht

Hi, mein Name ist Tanja. Ich bin 32 Jahre alt, Studentin, Ehefrau und Mutter von 3 Kindern. Auf diesem Blog schreibe ich über Themen, die mich als Frau, Studentin und Mutter bewegen oder umtreiben.
Mehr über mich findest Du hier.