bestes Wetter, Elternarbeit und Nebenwirkungen

Wochenende in Bildern 14. & 15. 04.

\bestes Wetter, Elternarbeit und Nebenwirkungen | Wochenende in Bildern 14. & 15. 04.

bestes Wetter, Elternarbeit und Nebenwirkungen | Wochenende in Bildern 14. & 15. 04.

Lange ist es her, dass ich ein Wochenende in Bildern verbloggt habe, aber diesmal bin ich mal wieder dabei.
Wir hatten eins unserer üblichen Wochenenden: Eher ruhig, viel Familienzeit. Dabei stand am Samstag Elternarbeit im Kinderhaus an. Während Mo mit anpackte, war ich dafür zuständig Fotos zu machen und Videos von der Aktion zu drehen. Ich bin gespannt, ob ich mich mal eben in Videobearbeitung reinfuchsen kann und das Kinderhaus eine Chance beim erwähnten Wettbewerb hat. Sonntag war nochmal eine Ecke ruhiger. Lotte hatte arge Nebenwirkungen von ihrem Medikament, sie übergab sich mehrfach und war sehr kuschelig. Ich hoffe, morgen ist der Spuk schon wieder vorbei!

Samstag – Elternarbeit &

Der Samstag beginnt bei uns früh. Die Kinder sind eh zeitig wach und so gibt es ein schnelles Frühstück für den Jüngsten, Kaffee für uns Eltern und dann geht es zum Kinderhaus, wo der Garten frühlingsfertig gemacht und viele Kleinigkeiten erledigt werden wollen. Es sind viele Eltern gekommen und die Arbeit beginnt.

Ich wechsle zwischen zwei Szenarien: Der Arbeit der Eltern am Kinderhaus selbst und den Kindern und Erzieherinnen in der Schul-Sporthalle. Überall mache ich Fotos und Videos, komme mir aber auch ein wenig unnütz vor. Jona hab ich in der Trage auf dem Rücken, aber er ist kein Freund davon und will eigentlich lieber laufen.

Bald kann ich den kleinen Kerl nicht mehr bei Laune halten, mache noch ein paar letzte Fotos und verschwinde nach Hause – Jona muss dringend ins Bett. Hier ein Blick in den hinteren Teil des Gartens, es ist so wunder-, wunderschön! Und ich freue mich für die Kinder, dass auch dieser Teil bald (wieder)eröffnet wird, nach der langen Baustellenzeit.

Zuhause fällt Jona quasi um, so müde ist er. Nach der Einschlafbegleitung mache ich mir noch ein Frühstück und befasse mich weiter mit der DSGVO. Was muss, das muss.

Zwischendrin packe ich noch Geschenke für die Mannnichte ein. Die hatte letztes Wochenende Geburtstag und ist dieses Wochenende da.

Irgendwann um 12 Uhr herum schreibt mir Mo dass die Arbeit getan ist und nun gegrillt wird. Da Jona schläft, bin ich nicht dabei. Und kann davon auch keine Fotos machen.

Gegen 13 Uhr bittet Mo mich, die beiden abzuholen. Sie würden ja laufen, aber Lotte ist durch und müsste getragen werden, zusammen mit dem Werkzeug geht das aber nicht. Zum Glück ist Nina mittlerweile wach und übernimmt das Babyfon, sodass ich die beiden abhole. Geht nur nicht “mal eben schnell”, da Lotte sich am neuen/alten Spielplatz festgespielt hat und gar nicht weg möchte.

Mit der Aussicht auf einen Besuch bei Oma klappt es dann aber doch. Zuhause schnappt sie sich eins der Geschenke und überreicht es ihrer Cousine. Leider hat sie das Puzzle schon, das werde ich nochmal in “Big Ben” umtauschen und ihr per Post zukommen lassen.

Danach ist es entspannt. Die Hühner sind draußen und alle versammeln sich darum, die Kleinen spielen mal hier, mal da.

Später beschließt Mo das Hochbeet von den Erdbeerpflanzen zu befreien. Die haben sich ganz schön ausgebreitet und nehmen nun das ganze Beet ein. Da das so nicht gedacht war, müssen sie nun auf das ungenutzte Grundstück umziehen.

Danach passiert nicht mehr viel. Lotte ist sowieso fix und alle, die Nebenwirkungen kommen nach und nach durch, sie braucht dringend Ruhe und Schlaf. Nach einem kurzen Abendbrot (Lotte isst aktuell fast nichts) und einer Dusche fällt sie auch einfach um. Als auch Jona schläft, arbeite ich weiter, bis mein PC sich anhört, als wäre es ein Düsenjet. Klarer Fall von eingestaubtem Innenleben.

Sonntag – bestes Wetter & Nebenwirkungen

Nach Ausschlafen kommt Sonntagsfrühstück. Ich liebe es. Die Kinder eigentlich auch, nur Lotte kämpt schon morgens mit den Nebenwirkungen und ist durch, isst kaum etwas, kuschelt dafür viel.

Weil Jona schon ewig wach war, geht er direkt nach dem Frühstück ins Bett. Ich kümmere mich um die Wäsche. Diesmal 2 Wäschekörbe voll plus die letzten Winterjacken, die gewaschen werden müssen. Yay!

Mo ist derweil mit Lotte raus gegangen und lüftet auch direkt die Hühner. Da die Kinder im Kinderhaus ständig nach Jimmy fragen, versuche ich für sie ein paar Bilder zu machen, aber das ist gar nicht so einfach. Küken sind verdammt wuselig, müsst Ihr wissen.

Lotte wuselt nicht so viel herum, wie es für sie üblich wäre. Stattdessen legt sie sich in die Schaukel. Anfangs schaukelt sie, dann entspannt sie nur noch. Später übergibt sie sich. So schlimm hatte sie noch nie Nebenwirkungen. Seufz.

Der Rest des Tages ist gemischt. Erst arbeite ich ein wenig, dann kommt Frau Schwiegermutter mit der Mannnichte vorbei und sie sehen sich Ninas aussortierte Klamotten durch, die Nichte übernimmt fast alles und freut sich sehr. Danach gibt es Kuchen bei der Schwiegerfamilie, wo Lotte sich nochmal übergibt und dann das Essen für heute aufgibt. Armes Mäuschen.

Beim Abendbrot merkt man ihr die Nebenwirkungen wieder sehr an. Sie trinkt nur ein paar Schlucke, möchte dann nur noch kuscheln und sagt mehrfach, wie müde sie ist.

Als ich sie bettfertig mache, fühlt sie sich etwas warm an und das Thermometer bestätigt es. 39°C hatte sie schon länger nicht mehr.

In ihrem Zimmer bittet sie um eine kurze Vorlese-Geschichte, schlüpft ins Bett, deckt sich bis oben hin zu und jammert, dass ihr so kalt sei. Ehrlich, so schlimm hatte sie noch nie Nebenwirkungen, nicht ohne Infekt oder sonst etwas in den Knochen.

Nach dem Vorlesen blieb ich noch, bis Lotte eingeschlafen war. Dann machte ich mich erneut an die Wäsche. Ein Korb kann wieder hoch, der Rest ist später dran.

Als ich Mo suche, finde ich ihn mit Jona bei den Hühnern. Jona ist noch fit und turnt draußen herum. Erst nach einem Bad hatte er die nötige Bettschwere, um auch einzuschlafen.

Morgen ist Tag 3 nach den Medikamenten und ich hoffe, dass die Nebenwirkungen dann wieder abklingen. Das ist immer unterschiedlich, manchmal geht es Lotte dann einfach wie immer, manchmal bekommt sie eine Erkältung. Die Woche steht aber eigentlich wieder normaler Alltag an, ich hab Uni, Termine – ich hoffe einfach, dass es nur Nebenwirkungen und nicht zusätzlich ein Infekt ist. Den können wir jetzt nicht schon wieder gebrauchen.

Mehr Wochenenden in Bildern? Bei Susanne!

Von |2018-04-15T23:33:56+00:00Sonntag, 15. April 2018|Kategorien: |, Blogkram, Foto Tagebuch|Tags: , , |0 Kommentare

Über den Autor:

Die Alltagsheldin heißt im echten Leben Tanja, ist 31 Jahre alt und lebt mit dem einen Mann, ihren Kindern Nina (09/04), Lotte (05/15) und Jona (01/17) im Sauerland. Sie hat ihr Abitur nachgeholt, studiert nun was Soziales und jongliert zwischen Uni und der Familie - mal mehr, mal weniger erfolgreich.

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