Das erste #12von12 in 2021. Wohohoo. Was ist anders? Nichts.
Ach doch, es ist alles weiß, sieht ein bisschen ruhiger aus, man könnte meinen, ein Dämpfer liegt auf der Welt. Das täuscht aber sehr. Der Stress bleibt, die Zahlen sehen schlimm aus. Es ist alles wie immer, nur eben weiß.
Ach und der Schnee macht die Fahrerei schwerer, hier auf dem Lande zumindest. Aber man kennt es. Morgens ist oft nicht geschoben, erst im Verlauf des Vormittags werden die Straßen frei. Derweil heißt es: Obacht, langsam fahren!
Viel Schnee, Vorsorge und rumgeschlumpe
Morgens kam ich echt schwer raus. Bis Mitternacht gearbeitet, dann habe ich gegen 2 Uhr zuletzt auf die Uhr geschaut. Und ein Termin steht auch noch an. Mäh.
Aber nun ja. Ein schnelles Frühstück, dann muss ich los.

Denn es hat die Nacht durchgehend geschneit, ich muss zumindest das Auto frei kratzen und dann langsam durch den Schnee tuckern, denn einige Straßen sind noch nicht geschoben worden.

Wartezimmerromantik. Ich war gut in der Zeit, aber dann muss ich warten… und warten… und warten…

Dann, endlich: Ich bin dran. Aber nur kurz, Laborkram. Dann geht es zurück ins Wartezimmer.

Irgendwann bin ich dann doch fertig. Auf dem Rückweg zum Auto Ernüchterung: In der Kreiselstadt regnet es nun.

Als ich das letzte Mal am Skigebiet vorbei fuhr, war es wirklich schlimm: Überall Autos, eine Wiese komplett zugeparkt, am Straßenrand (auf der Landstraße) beidseitig Autos, überall Menschen, keine Masken, kein Abstand. Nun hat die Stadt reagiert: Überall Schilder dass gesperrt ist. Hier schon am Kreisel bevor es zum Skigebiet hoch geht.

Zuhause begrüßen mich die Kinder fröhlich, sie toben im Schnee und kommen dann mit rein. Flo fragt direkt nach einem Bild vom Baby und ich zeige es ihm. Er ist ganz fasziniert, was man schon erkennt. <3

Der Schwager brachte die Tage Heftchen für die Kinder mit und heute bekamen sie jeweils eines. Das musste natürlich direkt angeschaut werden.

Die Matratzen kamen zuletzt und waren in riesigen Kartons verpackt, diese wiederum nahmen die Kinder in Beschlag. Und wenn die Kinder mal nicht damit spielen, sitzt die Katze drin.

Ich hab gestern bis spät gearbeitet, die Nacht war doof, heute früh direkt los und heute Abend wieder Spätschicht. Ich lege mich ein wenig hin um Energie zu tanken.

Die Kinder verbringen derweil auch den Nachmittag im Schnee. Wo sonst?

Um kurz vor 20 Uhr sage ich den Kindern „Gute Nacht“, dann bringt der Mann sie ins Bett und ich mache mich an die Arbeit. Momentan kann ich das nicht gut verklamüsern.

Eigentlich habe ich gehofft nochmal Überstunden abbummeln zu können, aber das war mit der Fülle an Kundenanfragen einfach nicht drin. Seufz. Also durchhalten, um Mitternacht war dann Schluss, gegen 1 Uhr fand ich dann tatsächlich ins Bett und etwas später auch in den Schlaf. Morgen 12-Uhr-Schicht. Ich hasse den Wechseltag.
Mehr 12von12? Bei Caro!
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